Läufer
 
Home
Vorbereitung
Ausrüstung
Laufshops + Zubehör
Lauf
Nach dem Lauf
Erfahrungen
Running
Saunaregeln
Doping?
E-Mail-Anfragen
Fettverbrennung
Gebrauch Pulsuhr
Marathon
schnürung
Laufplan
Anfänger
Ausgleichssport
Link-Tipps
Jogging-Forum
Walking
Joggeln
Bücher Jogging
Bücher Walking
Laufplan Marathon
Jogging-Auswertung
Seitenübersicht
 
Impressum
Kontakt

Abnehmen mit Sport? Warum es manchmal nicht gleich klappt!

  Zurück zur Startseite

Das Problem

Immer wieder erreichen mich E-Mails mit fast dem gleichen Inhalt: Ich jogge regelmäßig seit ... Wochen und habe noch nicht ein Kilo abgenommen. Woran liegt es und trainiere ich falsch? Immer wieder wird dann ins Feld gezogen mit der so genannten Fettverbrennungszone.
Deshalb hier mal einige Aspekte aus meiner Sicht. Und auch vorweg gleich gesagt, ich bin kein Guru und nicht allwissend. Aber einige Aspekt dürften sicher einer näheren Prüfung standhalten.

Woran liegt es?

Über einige Ursachen habe ich in verschiedenen Seiten von mir bereits hingewiesen, möchte aber einiges trotzdem wiederholen:

  • Auch wenn es oft angezweifelt wird, aber durch die Bewegung an frischer Luft wird meist der Appetit angeregt. ganz unbewusst wird einfach etwas mehr zu sich genommen. Dort mal schnell ein Häppchen und weil ich so schön gelaufen bin dort mal ein Leckerli und schon sind die Kalorien wieder drin, die man sich mühsam abgestrampelt hat.

  • Ein ganz wesentlicher Punkt ist oft das Trinken. Durch die vermehrte Bewegung verliert man einfach mehr Flüssigkeit, auch wenn man glaubt, man schwitzt ja überhaupt nicht so tolle. Aber schon durch das schnellere Ausatmen verliert man mehr Flüssigkeit. Wer dann aber nicht mehr trinkt als vor dem Sport verlangsamt oft seinen Stoffwechsel. Das Resultat ist eben dann oft genug fehlender Fettabbau, denn nichts läuft im Körper ohne Flüssigkeit!

  • Und das Trinken kann auch in anderer Richtung eine Falle sein. Weil man mehr trinkt, ob bewusst oder unbewusst, führt sich oft eine erhebliche Kalorienzahl zu, weil viele Getränke Unmassen von verstecktem Zucker enthalten. Insbesondere solche Getränke wie Cola. Nicht umsonst zählen ja gerade diese vielen überzuckerten Getränke als Dickmacher, egal ob es einfacher Rohrzucker, Traubenzucker oder der oft so fälschlicherweise beworbene Fruchtzucker ist.



  • Sport bedingt aber oft auch eine erhebliche Zunahme an Muskelmasse. Und diese Muskelmasse baut sich oft sogar schneller auf, als die Speckpolster abgebaut werden. Dann ist das erstaunen groß, wenn man trotz Sport sogar in der Anfangsphase noch zunimmt!

  • Trotzdem ist die Zunahme der Muskelmasse gut, denn nur dort kann die Fettverbrennung stattfinden! Wichtig also: Durchhalten und nicht gleich wieder aufgeben!!!!

  Zum Seitenanfang
 

Problem Stoffwechsel

Warum baut der Mensch eigentlich die berüchtigten Fettpölsterchen auf?

  • Das liegt an den Genen aus unserer Vorzeit. Dort gab es nicht immer Essen in Hülle und Fülle, sondern echte "Durststrecken", in der es eben nichts zu essen gab.

  • Aus diesem Grunde ist eben der Körper so programmiert, dass er für nahrungsarme Zeiten ein Fettpolster aufbaut. Auch wenn es solche extremen nahrungsarme Zeiten zum Glück für die meisten nicht gibt, macht es der Körper immer noch.

  • Wie in der Natur bei Tieren zu beobachten, legt auch der Mensch, wenn er beim Essen nicht bewusst gegensteuert, im Herbst sein Fettpolster an. Gerade Sportler, die im Herbst mit Ihren Aktivitäten beginnen, wundern sich dann sehr schnell, dass sich auf der Waage nichts tut.

  • Genauso, wie der Mensch ungern an seine Ersparnisse in finanzieller Hinsicht rangeht, genauso macht es leider auch der Körper des Menschen.
    Der Körper versucht seine Fettreserven möglichst nicht anzugreifen! Ist wie beim Geld, lieber an anderer Stelle sparen, als seine Ersparnisse angreifen!


In der Technik weiß fast jeder: Es gibt keine Maschine, welche die zugeführte Energie 100%ig nutzen kann! Der Wirkungsgrad mancher Maschinen und Apparate ist erschreckend niedrig. In jüngster Zeit besonders ins Gerede gekommen ist die Glühlampe, die gerade mal 5 % der zugeführten Energie in Licht umwandelt, und den Rest in sinnloser Wärme verpuffen lässt.

Ganz so schlimm wie die Glühlampe ist der Mensch nicht, aber auch der Körper des Menschen kann bei weitem nicht die mit dem Essen zugeführte Energie vollständig ausnutzen. Und das führt zu Problemen:
  • Hatte ein Körper immer überausreichend an Nahrung zur Verfügung, konnte er sich es leisten, die Nahrung mit schlechtem Wirkungsgrad zu verarbeiten. Und dem Stuhlgang sieht nicht an, wie viel Energie da noch verloren geht.

  • Wird dieser unterforderte Körper jetzt dazu gezwungen durch Sport mehr zu leisten, kann es in vielen Fällen dazu führen, dass der Körper dazu übergeht, seine Nahrung besser zu verwerten.

  • Wie in der Natur bei Tieren zu beobachten, legt auch der Mensch, wenn er beim Essen nicht bewusst gegensteuert, im Herbst sein Fettpolster an. Gerade Sportler, die im Herbst mit Ihren Aktivitäten beginnen, wundern sich dann sehr schnell, dass sich auf der Waage nichts tut.

  • Genauso, wie der Mensch ungern an seine Ersparnisse in finanzieller Hinsicht rangeht, genauso macht es leider auch der Körper des Menschen.
    Der Körper versucht seine Fettreserven möglichst nicht anzugreifen! Ist wie beim Geld, lieber an anderer Stelle sparen, als seine Ersparnisse angreifen!


Aber nicht nur bei der direkten Nahrungsaufnahme hat der Körper Reserven, sondern sicher auch beim Stoffwechsel mit den Zellen insgesamt. Denn nur ca. 15 - 20 % der aufgenommenen Nahrungsenergie kann der Mensch in Bewegungsenergie umsetzen. Der Rest ist verloren. Wenn der Körper auch nur wenige Prozente seine Energieausbeutung verbessert, kann man schnell nachvollziehen, dass Sport nicht zwangsläufig zu einem sofortigem Fettabbau führen muss.

SP24.com

Und der Ausweg?

Ganz so hoffnungslos ist die Lage nicht. Es gibt schon Wege, dass man sein Gewicht abbauen kann!

  • Oberster Grundsatz: Eisern bleiben! Wer langfristig seine Ernährung mit ausgewogener sportlicher Betätigung kombiniert, wird auch Gewicht abbauen!

  • Nie zu drastischen Maßnahmen greifen! Sowohl Radikalkuren beim Essen, als auch plötzlicher extensiver Sport, können Ihren Stoffwechsel aus dem Tritt bringen. Immer nur mäßige Steigerungen durchführen.

  • Der bekannte "Jojo-Effekt" ist ein Resultat dieser drastischen Hungerkuren. Es muss sicher keiner wundern, wenn der Körper bei so einer Hungerkur die Ausbeute verbessert, und bei Beendigung der Hungerkur mit verbesserter Ausbeute erst recht noch mehr Fett einlagert!

  • Aber auch die zu schnelle Steigerung der körperlichen Anstrengungen kann maßgeblich dazu beitragen, dass der Körper auf eine bessere "Auslastung" umschaltet. Nicht nur deshalb, sondern auch als Schutz vor eigener Überlastung sollte man seine Belastungssteigerungen pro Woche auf 10% beschränken. Weniger ist sogar besser.

Fazit:
In diesem sensiblen Bereich des Körpers gibt es, glaube ich, kein richtig oder falsch. Hier muss man einfach mal selbst probieren, wie es am besten läuft.



Aktuelle Buch-Highlights bei bol.de Zurück zur Startseite
 
Zum Seitenanfang