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Mit der richtigen Ausrüstung zum Joggen und Walken

Es wird zwar manchmal gesagt, zum Joggen benötigt man nicht sehr viele an Sachen, aber an einigen Dingen kommt man nicht vorbei. Zumal der seltenste Fall eintritt, dass man ganzjährig auf Gras oder Sand Bahrfuß joggen kann, auch wenn Experten sagen, es wäre die gesündeste Art zu laufen.


Gute Laufschuhe sind das absolute Muss

Schon bei der kurzen Laufstrecke von einem Kilometer werden Sie fast 300 Mal mit dem Fuß auftreten. Je nach Härte des Untergrundes werden dabei enorme Kräfte auf den Fuß und die Gelenke übertragen. Deshalb hatte ich schon im ersten Kapitel bei der Vorbereitung gesagt, schauen Sie sich die Laufstrecke vorher an, damit Sie in einem guten Sportfachgeschäft mit dem Verkäufer den richtigen Schuh aussuchen können.

Warnung:
Ein wirklich guter Laufschuh ist selten unter 100 Euro zu bekommen, Ausnahmen bestätigen wiedermal die Regel. Sie wollen sich und Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun. Mit falschem Schuhwerk können Sie Ihre Fuß- und Kniegelenke schwer schädigen, teils bis zur Wirbelsäule. Sparen Sie nicht am falschen Ende. Deshalb sollten Sie folgende Punkte beachten:

Tipps zum Laufschuhkauf
Wenn ich hier vom Laufschuhkauf sprechen, dann gelten die Tipps natürlich auch für das Walken. Auch wenn die Gefahr durch falsches Schuhwerk beim Walken nicht ganz so groß ist, wie beim Joggen, sollte man die Wichtigkeit nicht unterschätzen!

Hinweis:
Wenn Sie gar Ambitionen auf längere Laufstrecken, wie Halbmarathon oder gar Marathonlauf haben, dann sollten Sie noch größere Sorgfalt beim Schuhkauf üben. Ein Preis von 130 Euro und mehr, sollte dann kein Thema für Sie sein.

Die neuste Technik 1

Der ARD-Ratgeber Technik stellte in seiner Sendung vom 01.05.2005 ein neues technisches System (Achillex) vor, dass die Auswahl der Laufschuhe stark verbessern soll. Die Auswahl der Laufschuhe erfolgt durch eine Analyse des Laufstils auf Grund von Beschleunigungssensoren. Zur Analyse trägt man eine Fußmanschette und im Rückenteil einer Weste einen kleinen Computer mit sich, der alles aufzeichnet. Infos unter www.achillex.de.
Der ARD-Ratgeber empfiehlt, beim nächsten Schuhkauf darauf zu achten, ob dieses System schon angewendet wird. Hinweis über Anwendung dieses Systems in einem Punkt Shop. Link am Seitenende.


Die neuste Technik 2

Unter Langstreckenläufern beginnt sich ein neuer Trend auszubreiten: Laufen mit Kompressionsstrümpfen. Die Verwendung der Kompressionsstrümpfe soll den besseren Abtransport des Blutes über die Beinvenen erreichen. Vorreiterin ist die bekannte britische Marathonläuferin Paula Redcliff. Da es Kompressionsstrümpfe auch ohne Rezept gibt, kann man sich diese Strümpfe problemlos besorgen. Wer also schon öfter mal schwere oder müde Beine hatte, sollte das tragen dieser Strümpfe ins Auge fassen. Mediziner warnen allerdings auch schon, das Tragen nicht zu einem Dauerzustand werden zu lassen. Unbedingte Voraussetzung für die Wirksamkeit des Kompressionsstrumpfes ist die exakte Passform. Also auf keinen Fall nur so mal schnell paar Kompressionsstrümpfe im Sonderangebot kaufen. Der Kauf über den Sanitätsfachhandel ist ein absolutes "Muss". Und dieses Fachgeschäft soll die digitale Vermessung des Beines mit dem IMAGE 3D - Verfahren durchführen.
Mehr Infos zum Meßsystem unter www.image3d.de.


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Was man noch so zum Joggen und Walken braucht

Sieht man einige Lifestyle-Sendungen, dann gewinnt man den Eindruck, dass die modische Oberbekleidung das Wichtigste beim Joggen ist. Der Vorrang gebührt dem Laufschuh und dann kommt nochmals der Laufschuh und dann kann man über die übrige Bekleidung reden.

Sie wollen etwas für die Gesundheit tun, und keine Modenschau veranstalten. Während beim Schuh Markenartikel eigentlich Pflicht sind, muss es dass bei der Oberbekleidung nicht unbedingt sein.

  • Atmungsaktive Sportkleidung sollte man zum Joggen schon anziehen, also keine Nylonhemden und ähnliche Synthetik. Bekleidung mit Polyamid- und Polyesterfasern, die ja auch zu den Synthetiks zählen, sind aber geeignet.

  • Reine Baumwolle ist als Joggingbekleidung nur bedingt geeignet. Sie nimmt zwar viel Feuchtigkeit auf, leitet diese aber nur ungenügend nach außen weiter. bei längeren Joggingstrecken wird das zum Problem (Auch an manchen Füßen!), insbesondere wenn es gar stark windig ist.

  • Während es in der warmen Jahreszeit auch ein einfaches T-Shirt tut, sollte man im Winter nicht mit einem einfachen Nylon-Jogginganzug laufen, weil man darunter meist zu stark ins Schwitzen kommt. Siehe auch meine Wintertipps am Ende der Seite Lauf.

  • Wer empfindlich ist, sollte in den warmen Jahreszeiten T-Shirts wählen, die gut die UV-Strahlen schlucken, denn durch das Schwitzen kann es schnell zum Sonnenbrand kommen.



  • Oft gefragt: Ist immer Funktionskleidung notwendig?
    Jein! Bei der so genannten Funktionskleidung sieht es etwas anders aus. Wer im normalen Gesundheits- und Fitnessbereich joggt, muss nicht unbedingt zwingend Funktionswäsche tragen. bei meinen Läufen bis maximal 45 Minuten, meist aber 25 bis 30 Minuten), habe ich auch keine spezielle Funktionswäsche gekauft. Selbst bei Läufen bis -15C ziehe ich mich nur nach dem Zwiebelschalensystem an.
    Im Wettkampfbereich sieht das etwas anders aus, da die Geschwindigkeiten und Belastungen viel höher sind und dadurch wesentlich mehr Schweiß richtig vom Körper abtransportiert werden muss. Da ist durchgehende Funktionswäsche wichtig. Teillösungen bringen auch nicht viel. Als ich Funktionsunterwäsche geschenkt bekommen hatte und damit lief, war das Ergebnis auch nicht besonders merkenswert, wenn dazu die Oberwäsche nicht stimmte.
    Wer richtig in Bewegung ist, kühlt auch mit falscher Wäsche nicht so schnell aus und holt sich vielleicht einen Schnupfen. Mit falschen Schuhwerk können Sie sich besondern an den Knien irreparable Schäden zuführen, die vor allem im Alter erst so richtig zum Tragen kommen. Einer Tatsache, die vielen Läufern nicht bewusst ist. Das trifft aber nicht nur auf das falsche Schuhwerk zu, sondern auch auf das extensive Joggen mit zu langen Strecken und zu hohen Geschwindigkeiten.

  • Aus diesem Grund sollte man gerade bei längeren Strecken auch an eine geeignete Kopfbedeckung denken. Im Sommer wegen der Sonne, im Winter wegen der Kälte. Gerade bei Kälte geht ein Großteil der Wärme über den Kopf verloren. Gut geeignet als Kopfbedeckungen sind die Caps, weil nehmen der Bedeckung des Kopfs auch der Schirm Schutz vor Sonne und Regen im Gesicht bieten kann.

  • Bei Temperaturen unter 10C sollten ungeübte Läufer bereits auf eine dünne lange Hose ausweichen. Das schützt besser vor Muskelfaserrissen, vor allem, wenn man sich schlecht warm gemacht hat.

  • Ich mag es nicht, aber ein Stirnband verhindert häufig, dass bei starkem Schwitzen, der Schweiß in die Augen läuft.

  • Wer sich beim Laufen sehr weit von der Wohnung entfernt, sollte auch an regendichte Jacken denken. Im Sommer ein Durchnässen bei einem plötzlichen Regenguss nicht das Problem, aber bei niedrigen Temperaturen kann es schon recht heikel sein. Vor allem, wenn dann noch ein starker Wind weht.

  • Frauen und Mädchen sollten beim Joggen unbedingt einen Sport-BH tragen.
    Interessant die Meldung der Zeitschrift "Neue Woche" vom 25.02.2006 : Laut Studien bringt es ein durchschnittlicher Busen bei einem Jogginglauf über einen Kilometer in Summe auf eine "Hüpfhöhe" von 84 m! Ein Sport-BH bremst das um 74% ab.

  • Nicht nur ein Problem bei manchen Frauen und Mädchen, sondern auch bei manchen Männern: Das Reiben der Brustwarzen an der Kleidung ("Jogger's nippels"). Hier kann ein kleiner Trick Abhilfe schaffen. Brustwarzen mit Pflaster abkleben. Ich habe den Tipp mal in einer Fernsehsendung gehört, aber muss zum Glück nicht aus eigener Erfahrung sprechen.
    Man kann es aber auch durch richtige Kleidung nahezu verhindern. Denn der Effekt tritt meist nur bei enganliegendem Synthetikmaterial auf. Also nichts wie hin zum Schlapper-Look.

  • Beachten Sie beim Kauf, dass entweder im Oberteil oder in der Hosen ein kleines Täschchen eingenäht ist, das gut verschließbar ist, damit es den Haustürschlüssel aufnehmen kann.


Bei der Oberbekleidung muss man einfach die Erfahrungen selbst sammeln. Hier lauern auch nicht die Gefahren, wie sie beim falschen Schuhwerk auftreten können.
Als ich mal bei Null Grad in einem Regenguss gerade an meinem Wendepunkt aufgeweicht wurde, und keine regendichte Jacke hatte, ist trotzdem nichts weiter passiert. Nicht mal einen Schnupfen hatte ich mir geholt, obwohl ich sacknass zu Hause an kam (Ich wurde gefragt, ob ich in einen Teich gefallen wäre.). Man darf in so einem Falle nur nicht stehen bleiben, sondern wirklich zügig zurück laufen und anschließend warm duschen.

Extra-Tipp für kühlere Tage:
Wenn Sie die ersten 100 - 200 m der Laufstrecke leicht frösteln, haben Sie sich von der Stärke her richtig angezogen. Denn zu warm anziehen lässt Sie zu stark schwitzen und nimmt Ihnen die Kraft. Was bei welchen Temperaturen?

Kniebandagen:
Wer Probleme mit den Bändern im Knie hat, dem können eventuell Kniebanden (Bild rechts) hilfreich sein. Auch beim Joggen auf sehr unebenen Gelände (z.B. gerade Waldwege) können solche Kniebandagen besseren Halt geben. Ob der Einsatz sinnvoll ist, sollte man mit einem Arzt (Orthopäden) absprechen. Allerdings Schaden kann man mit dem Einsatz nicht anrichten. In der Übergangszeit zwischen laufen in kurzer Hose oder schon mit langer Hose sind sie auch ganz brauchbar einsetzbar.

Pulsuhr   


Pulsuhr:
Zum Thema Herzfrequenzmesser gibt es auf der nächsten Seite mehr!

Was der Freizeitjogger nicht unbedingt braucht

Um die Effizienz beim Joggen/Laufen zu steigern, werden manche Hilfsmittel eingesetzt, um im Trainig die Belastung noch zu steigern. Teilweise auch Einsatz dieser Hilfsmittel um den Energieverbrauch zu erhöhen. Für den Freizeit- und Gesundheitsjogger sind solche Hilfsmittel nicht notwendig.

  • GewichtsbandGewichtsband - Gewichtsmanschette Gewichtsbänder können sowohl an Handgelenken (Bild) und / oder Fußgelenken eingesetzt werden. Insbesondere der Einsatz an den Handgelenken soll zu einer zusätzlichen Kräftigung der Arme und des Schultergürtels führen.

  • Hüftgewichtsgürtel Das Ziel ist klar, durch Zusatzgewichte die an einem Gürtel um die Hüfte getragen werden, wird eine zusätzliche Belastung geschaffen.

  • Ganz abraten solche Hilfsmittel zu verwenden, muss man übergewichtigen Läufern. Denn eines muss klar sein: Zusätzliches Gewicht heißt zwar höhere Belastung, aber auch höhere Belastung für Gelenke, Knochen und Bänder. Also Finger weg.



Probleme für absolute Anfänger

Das Hauptproblem für den Jogginganfänger ist der Spagat zwischen Kosten und Ansprüchen. Für eine komplette Joggingausrüstung, damit man auch im Winter gut laufen kann, muss man schon mal 250 Euro ansetzen, wobei der Laufschuh schon mal gut die Hälfte ausmacht. Testeinkäufe (wie bei der TV-Sendung "Fit for Fun") zeigen jedoch, dass einem Anfänger auch schon Sportsachen für 410 Euro (!) vom Verkäufer aufgeschwatzt wurden. Dass kann natürlich ganz schnell abschrecken, wenn man unsicher ist, ob man überhaupt die Kraft und die Zeit fürs Joggen aufbringen kann.
Auf der anderen Seite sollte man sich davor hüten, nur mal schnell mit einem Billiglaufschuh für 20 Euro aus dem Supermarkt zu starten. Wer dann gesundheitliche Probleme bekommt, wird wohl so schnell nicht wieder zum Joggingschuh greifen.
Dem Anfänger kann man deshalb nur raten: Planen Sie das Unternehmen Jogging (auch von der zu erwartenden Zeitanforderung) richtig. Während es beim Laufschuh keine Abstriche geben sollte, kann man bei dem restlichen Sportsachen auf preisintensive Designerklamotten für den Anfang verzichten. Wenn Sie aber bestimmte Etappen Ihres Sportplanes (Laufen von 30 min in einem Ruck) erfüllt haben, kaufen Sie sich dann als Belohnung das erste Designerstück und bedienen Sie auch etwas die Eitelkeit des Aussehens. Das motiviert zum Weitermachen!


Nacktjoggen

Sie wollen an der Ausrüstung sparen und so joggen, wie Sie Gott schuf? Machen Sie es nur in so genannten FKK-Bereichen und Nudistenklubs, aber nie in den öffentlichen Bereichen. Auch ein scheinbar abgelegener Waldweg zählt zum öffentlichen Bereich.
Eine Frau fühlte sich auf so einem Weg belästigt, als ein Jogger fast nackt, nur mit Laufschuh und Strümpfen bekleidet, ihren Weg kreuzte. Sie verklagte den Mann. Das Oberlandesgericht Karlsruhe bezeichnete das Verhalten als "grob ungehörige Handlung" und verdonnerte den Nacktjogger zu einer Geldstrafe von 600 Euro (OLG Karlsruhe - 2 Ss 73/04). Wie sagt man so schön: "Dumm gelaufen".


Sonstige Hilfsmittel

In dieser Rubrik sind einige Hilfsmittel beschrieben, die nicht unbedingt notwendig sin, aber auch nicht ganz unbeachtet sein sollten.
Zu den sonstigen Hilfsmitteln


Weiter zum Thema: Tipps für gute Shops

 

 



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