Läufer
 
Home
Vorbereitung
Ausrüstung
Laufshops + Zubehör
Lauf
Nach dem Lauf
Erfahrungen
Running
Saunaregeln
Doping?
E-Mail-Anfragen
Fettverbrennung
Gebrauch Pulsuhr
Marathon
schnürung
Laufplan
Anfänger
Ausgleichssport
Link-Tipps
Jogging-Forum
Walking
Joggeln
Bücher Jogging
Bücher Walking
Laufplan Marathon
Jogging-Auswertung
Seitenübersicht
 
Impressum
Kontakt

Running, das schnelle Laufen - Joggen!

Nicht ganz so bekannt wie das Jogging ist vom Namen her das Running. Welche Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten die es zwischen diesen beiden Laufformen gibt, möchte ich hier mal kurz erläutern:

Die Unterschiede Running - Jogging

Es gibt zwar viele Gemeinsamkeiten, aber auch generelle Unterschiede:

  • Beim Jogging steht die allgemeine Verbesserung der Fitness im Vordergrund. Ziel des Joggings ist, die gesundheitsfördernde Wirkung der Ausdauersportart laufen zu nutzen. Im Mittelpunkt des Joggings steht ganz eindeutig die Gesundheit! Dieser Aspekt wird von vielen Joggern überhaupt nicht richtig bewertet. Beim Jogging kommt es also besonders auf das persönliche Wohlfühltempo an! Deshalb braucht ein Jogger auch keine Trainingspläne, die haargenau festlegen, welche Leistungssteigerungen erreicht werden müssen. Da der Spaß im Vordergrund steht, sollten immer wieder mal die Routen geändert werden, damit etwas Abwechslung rein kommt. Laufpartner können Abwechslung bringen, wenn das gemeinsame schwatzen beim Joggen im Vordergrund steht. Denn wenn das problemlos klappt, ist man selten zu schnell und läuft im gesundheitsfördernden Bereich. Wer sich bei so einer Laufgemeinschaft gehetzt fühlt, sollte lieber allein laufen.

  • Beim Running steht bereits die wettkampfmäßige Betätigung im Vordergrund. Ziel des Runnings ist, so das Laufen zu trainieren, dass man an Wettkämpfen wie Volks- und Straßenläufen teilnehmen kann. Running stellt also die schnellere Variation des Laufens dar. Während beim Jogging die Leistungsfähigkeit (wie schnell, welche Steigerung) nebensächlich ist, spielt das beim Running schon eine sehr wichtige Rolle, weil man sich ja trainingmäßig (insbesondere der Lauflänge) auf seine Straßenläufe vorbereiten will und ja auch die entsprechenden Platzierungen im Volks- oder Straßenlauf erreichen oder gar verbessern will.


  Suchmaschinenoptimierung

Running - Auf was achten!

Nach diesen Grundsätzlichen Unterschieden nun einige Tipps, auf was man beim Running achten sollte:

  • Running ist nach dem oben gesagtem also eine Laufvariation die nur Geübte durchführen sollten. Man sollte als schon beim Jogging Erfahrungen gesammelt haben.

  • Da beim Running meist deutlich schneller und länger gelaufen wird, als beim Jogging, ist gesteigerter Wert auf die Ausrüstung zu legen. Eindeutiger Schwerpunkt dabei ist angepasste Laufschuh, ohne den sich keiner auf die Strecke wagen sollte, wenn ihm seine Gesundheit lieb ist, es sei denn, er läuft nur auf Rasen oder reinen Laufbahnen auf Sportplätzen.

  • Wer Running betreiben möchte, sollte sich als Einsteiger unbedingt einer erfahrenen Laufgruppe anschließen.

  • Von Vorteil ist, wenn ein ausgebildeter Übungsleiter die Beratung durchführt und die entsprechende Trainingsplanung vornimmt. Ähnlich wie bei der Vorbereitung zum Marathonlauf, sollte man sich auch auf die wettkampfmäßigen Straßenläufe vorbereiten.

  • Während mir als Jogger "Wurst ist", wie lang die Joggingstrecke ist, sollte man beim Running schon darauf achten, wie schnell man bestimmte Streckenabschnitte läuft. Und dazu ist neben der Stoppuhr auch die gelaufene Strecke sehr wichtig.

  • Während der Jogger nur in Ausnahmefällen eine Pulsuhr braucht (hauptsächlich um sich vor Überlastung zu schützen), ist so eine Pulsuhr beim Running als Trainingshilfe sehr sinnvoll. Denn mit so einer Pulsuhr kann man wesentlich besser seinen Trainingszustand beurteilen. Denn neben der gelaufenen Zeit für eine bestimmte Strecke sagt auch der durchschnittliche Puls für diesen Abschnitt sehr viel über den Trainingszustand aus. Während in der Regel beim Jogger die preiswerte Pulsuhr aus dem Baumarkt reicht, ist beim Running schon der Griff zu einem einfachen Fitnesscomputer (Registrierung Lauflänge und Puls mit integrierter Stoppuhr) schon sehr sinnvoll, auch wenn es kein Profigerät sein muss, wie es die Leistungssportler verwenden.

  • Das Running ist besonders bei jungen Menschen oft die Vorstufe zum wettkampfmäßigen Laufen, bis hin zum Leistungssport. Umso wichtiger ist dabei, dass gerade die jungen Leute intensiv sportlich betreut werden, um gesundheitliche Gefahren durch falsches Training und Ehrgeiz auszuschließen.

  • Beim Running ist die Gefahr, sich leistungsmäßig zu übernehmen deutlich gesteigert. Insbesondere bei langen Laufstrecken und falschem Trainingsaufbau ist eine häufige Erscheinung der Ermüdungsbruch. Davor sollte man nicht die Augen verschließen. Wer sich und seinen Körper allmählich an höhere Belastungen gewöhnt, hat meist keine Probleme. Meist ist es der falsche Ehrgeiz, der dann zu Problemen führt!






Fazit:
Jogging und Running sind zwar auch "nur Laufen", aber es gibt doch gravierende Unterschiede. Gerade weil vielen Joggern im Kopf nicht klar ist, was will ich mit dem Laufen überhaupt erreichen, wählen sie die falsche Trainingsform. Meist endet es so, dass sie dann als Jogger viel zu schnell unterwegs sind und sich eine gehörige Portion Probleme einhandeln, die leider viel zu oft in einem Abbruch des von der Sache her sehr gesunden Joggens führt.

Auch wenn es schwer fällt, hier müssen Sie klar werden, bevor anfangen zu laufen. Ich empfehle: Üben Sie erst mal richtig und gleichmäßig in aller Ruhe zu joggen. Wenn Sie dann feststellen, die Sache macht so großen Spaß und jetzt hat mich der Ehrgeiz gepackt, dann steigen Sie richtig auf Running um.

Zurück zur Seite Lauf



    Zum Seitenanfang