Handy im Ausland - Tipps zu Kosten

 

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Auf der einen Seite sollte man ja bei so einer Urlaubsfahrt mal richtig abschalten. Und so ein Handy kann da schon ein sehr lästiger Störenfried sein. Vor allem, wenn man sich von seinem Beruf nicht trennen kann. Die lästigen Kollegen können da den Partner(in) schon gewaltig auf die Palme bringen. Aber auch Ihr Nervenkostüm wird belastet.
Auf der anderen Seite gibt aber so ein Handy auch eine gewisse Sicherheit, weil man eben im Notfall auch mal Hilfe holen kann. Selbst dann, wenn man keine örtliche Notrufnummer kennt, kann man sich über Deutschland noch Hilfe organisieren. So ein Handy sollte man schon aus diesem Grund nicht aus dem Urlaubsgepäck verbannen. Aber mit einige Tricks kann man die Kosten auch im Urlaub niedrig halten, auch wenn die EU in letzter Zeit einiges bei den Auslandstarifen den Providern regelrecht befohlen hat.



Handy auf Ausland vorbereiten!

Bevor man in den Urlaub überhaupt losfährt, gilt es einige Dinge zu tun:

  • Machen Sie Freunde und Bekannte, aber auch in der Firma klar, dass Sie im Ausland auf dem Handy nur in sehr dringenden Notfällen angerufen werden möchten. Bewährt hat sich, dass man ein Zeitfenster vereinbart, in dem man eventuell zu erreichen ist. Das hilft schon sehr viel.
    Bedenken Sie immer: Auch wenn Sie angerufen werden, für den Auslandanteil an Gebühren muss der Angerufene bezahlen! Da kann ein belangloses Gespräch zur Kostenfalle werden. Die Auslandskosten fallen auch an, wenn Sie eine Flatrate vereinbart haben!

  • Wenn die Reiseroute steht (wichtig mit individuellem Fahrzeug) erkundigen Sie sich bei Ihrem Provider, wer in den entsprechenden Ländern der Partnerprovider ist, weil dann die Handykosten um Größenordnungen niedriger liegen!
    Für 10 Minuten Gespräch können die Kosten beim Partneranbieter bei 3 Euro liegen, beim Fremdanbieter bei über 9 Euro. Wenn ausgerechnet dieser Fremdanbieter am Urlaubsort das stärkste Netz hat, dann wird es teuer!

  • Lesen Sie sich schon zu Hause durch und probieren es aus, wie man die automatische Netzwahl am Handy abstellt, und den Provider selbst einstellt. Denn meist hat im Ausland nicht der kostengünstige Fremdprovider auch das stärkste Netz!

  • Nach Beschluss der EU müssen die Roaminggebühren der deutschen Provider gesenkt werden. Aber Vorsicht. Die neuen, per Gesetz günstigeren Auslandstarife, werden nur nach Anfrage beim Provider freigeschaltet. Beantragen Sie das rechtzeitig!

  • Stellen Sie spätestens bei der Abfahrt die Rufumleitung zu Ihrer Mailbox ab. Selbst Sie das Gespräch im eingeloggt Zustand nicht annehmen, läuft die Mailboxkostenfalle in vollen Touren! Das Gespräch läuft zu Ihrem eingeloggten Handy und von dort wieder zurück zur deutschen Mailbox. Dafür bekommen Sie 2 Mal die ausländischen Roaming-Gebühren aufgedrückt.
    Und wenn Sie dann noch die Mailbox abhören, kommt nochmals der Auslandseinsatz dazu. Auch diese Kosten fallen an, obwohl die eigentliche Nutzung der Mailbox kostenlos ist.

  • Wenn Nachrichten an Sie hinterlassen werden sollen, dann vereinbaren Sie, das eine SMS geschickt wird. Der Empfang der SMS im Ausland kostet Sie nichts und jeder muss sich kurz fassen!

Verhalten am Urlaubsort

Aber auch am Urlaubsort kann man einiges tun, um seine Handykosten zu minimieren:

  • Als erstes stellen Sie am Urlaubsort manuell den für Sie preiswertesten Provider an, in dem Sie sie die automatischer Netzwahl deaktivieren
    Beachten Sie das auch, wenn Sie im Auto durch mehrere Länder fahren!

  • Da Sie ja eigentlich Urlaub machen wollen, lassen Sie am besten das Handy ausgeschaltet, bzw. Sie schalten es nur an, wenn Sie ein Zeitfenster mit Freunden oder Bekannten vereinbart hatte.

  • Sie können ja das Handy ab und zu anschalten, um wenigstens SMS empfangen zu können.

  • Ermitteln Sie am Urlaubsort gleich wichtige Servicenummer. Das erspart Ihnen im Notfall endloses Hin- und Hertelefoniererei. Auch die Telefonnummer der Übernachtung sollte man notiert haben.

  • Eine SMS ist die meist kostengünstigste Variante, wenn man Nachrichten in die Heimat senden möchte.

  • Eine weitere große Kostenfalle sind die Bildnachrichten. Bei aller Euphorie, aber speichern Sie lieber die Bilder und zeigen Sie dann zu Hause. Wenn Sie schon Bilder versenden, dann sollten sie kleiner als 30 kB sein.

  • Wenn Sie schon mit dem Handy im urlaub surfen wollen, dann wenigstens mit WAP und nicht per UMTS.

Kostenfalle Grenzurlaub

Ganz besonders zuschlagen kann die Kostenfalle Handy im Urlaub, wenn Sie im Grenzgebiet zu einem anderen Land aufhalten. Wer denkt schon an zusätzliche Handykosten, wenn man ja noch in Deutschland ist, und man telefoniert lustig darauf los, vielleicht noch mit einer Flatrate im Kopf.
Wenn dann die Handyrechnung kommt, gibt es ein böses erwachen. Schuld ist wieder die automatische Netzwahl. Ist ein auf der anderen Seite der Grenze stehender Sendemast mit seiner Leistung deutlich stärker als der eigene Netzbetreiber, dann bucht sich Ihr Handy im Auslandsnetz ein und die teuren Roaminggebühren werden fällig. Auch hier sollten Sie auf manuelle Netzwahl umstellen und nur Ihren eigenen Provider zulassen!

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Tarife

Wenn ich nichts zu den Möglichkeiten bei den Tarifen eingehe, dann liegt das an der Vielfalt der Möglichkeiten, die den Rahmen dieser Seiten sprengen würde.



 

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