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Meine Bildergalerie über Orte in Tunesien

Hier stelle ich einige Orte aus Tunesien vor. Sie sehen Bilder und Reisetipp. Denn es ist immer gut, wenn man sein späteres Reiseziel aus verschiedenen Blickrichtungen betrachtet.

Karthago-Tunesien Strand von Djerba
Karthago-TunesienStrand von Djerba

Sehen Sie hier meinen Bericht zu : Djerba

Sehen Sie hier meinen Bericht zu : Nabeul

Sehen Sie hier meinen Bericht zu : Matmata und Gabes

Sehen Sie hier meinen Bericht zu : Tunis

Allgemeine Reisehinweise zu Tunesien

Achtung Masern:
In den Anliegerstaaten am Mittelmeer ist verstärkt zu Masernfällen gekommen, insbesondere in Spanien. Allen Reisenden wird empfohlen, den Impfschutz hinsichtlich Masern zu überprüfen und gegebenenfalls sich impfen zu lasen.

Was bedeuten Handzeichen?
Handzeichen haben international leider sehr unterschiedliche Bedeutung. Hier beginne ich eine Sammlung darüber, die nicht nur die USA enthält. Tipp dabei: Wer in exotischen Ländern unterwegs ist, sollte auf Handzeichen ganz verzichten.
Mehr Infos Klick Hier! (Seite öffnet im separaten Fenster!)



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Mitnahme von Tieren

Wer Tier ins Ausland mitnehmen möchte, muss einige Punkte beachten.
Mehr Infos gibt es Hier!

Reisekrankheiten

Die meisten Urlauber denken ja immer, mir passiert schon nichts. Lesen Sie sich diese Seite aber wirklich gut durch.
Zu den Infos!

Reisebedingungen

  1. Einreisebestimmungen
    Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger, sowie Staatbürger aller EU-Länder können im Rahmen einer Pauschalreise (unter Vorlage von Hin- und Rückflugtickets sowie Hotelbuchung für die Dauer des Aufenthalts) auch mit gültigem Personalausweis einreisen. Der deutsche Kinderausweis wird mit Lichtbild anerkannt. Sind Kinder im elterlichen Pass eingetragen, sollte ebenfalls ein Lichtbild enthalten sein. Die Vorlage eines Kinderausweises oder eigenen Reisepasses wird jedoch empfohlen.
    Hinweis: Der von den tunesischen Grenzbehörden ausgegebene Einreisenachweis Carte de visiteur non-résident ist sorgfältig aufzuheben und bei Wiederausreise vorzulegen.
    Hier können Sie Fragen zu Einreisebestimmungen aktuell nachlesen.
  2. Geld:
    Im Allgemeinen werden die gängigen Kreditkarten akzeptiert. Probleme kann es höchstens abseits der Touristenzentren geben, vor allem im tiefen Süden. Deshalb immer mehrere Zahlungsmittel mitführen. Reiseschecks werden in allen Banken und Wechselstuben getauscht. Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein.
    Hinweis:
    1 TD (Tunesischer Dinar)= 1,46 Euro (Stand September 2003). Wechselquittungen müssen aufbewahrt und auf Anforderung bei der Ausreise vorgelegt werden. Es dürfen nur 30% des getauschten TD - Betrags wieder in Devisen zurückgetauscht werden (maximal jedoch 100 TD). Dies ist ausschließlich in den Flughafenbanken möglich.
    Wie in allen Ländern außerhalb der Eurozone kommt man beim Umtausch des Geldes besser weg, wenn man erst in Tunesien umtauscht.
  3. Sicherheitslage:
    Als ich Tunesien besucht hatte, galt dieses Land als das liberalste und sicherste arabische Land. An der Liberalität hat sich nichts geändert, auch nicht nach dem Anschlag auf Djerba. Und wenn man neusten Meldungen glauben darf, sind wir nicht mal mehr in Deutschland vor Anschlägen sicher.
  4. Shoppen:
    Wie in fast allen islamischen Ländern müssen Sie an Freitagen in den Mittagsstunden damit rechnen, dass Geschäfte länger schließen. Das trifft umso eher zu, wie Sie sich von Touristenzentren entfernen. Der Freitag gilt als Tag der Versammlung.
    Nicht nur auf dem Basar, sondern auch in vielen Geschäften (außer reinen Lebensmittelgeschäften) gehört das Feilschen zum guten Ton. Prüfen Sie wirklich den Preis erst mal, ob er den richtigen Wert hat. Im Urlaub schaut man zuviel durch die rosarote Brille. Auch viele kleine zu teuer gekauft Produkte summieren sich am Schluss zu einem Batzen Geld!
  5. Gesundheit:
    Tunesien hat eine relativ gute öffentliche Krankenversorgung. Vor Reisentritt sollte man sich bei seiner Krankenkassen den Urlaubskrankenschein TN/A 11 besorgen. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
    Bilharziose - Erreger können in manchen Teichen und Flüssen vorkommen, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
    Tollwut kommt landesweit vor. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Wie in allen südlichen Ländern muss man mit Hepatitis rechnen
  6. Thalasso:
    Tunesien ist neben Frankreich einer der größten Anbieter bei der Thalassa - Therapie (Meerwasser- und Algenanwendungen), was bei der langen Mittelmeerküste mit warmem Wasser nicht wundert. Die schönsten Ressorts sind in Djerba, Zarzis, Sousse und Hammamet.
  7. Essen und Trinken:
    Leitungswasser ist gechlort und normalerweise unbedenklich, kann allerdings u. U. in der Umgewöhnungszeit leichte Magenbeschwerden hervorrufen, weshalb für die ersten Urlaubstage abgefülltes Wasser empfohlen wird. Trinkwasser außerhalb größerer Städte ist nicht immer keimfrei und sollte abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden.
    Hinweis:
    Man sollte aber kein Leitungswasser trinken und kein rohes Gemüse essen.(Ansonsten empfehle ich Kohletabletten mitzunehmen.)
    Milch gibt es pasteurisiert. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.
  8. Nationalgericht:
    Die Nationalspeise der Tunesier ist der Couscous, welches aus Hirse, Fleisch oder Fisch, Reiß und einer scharfen Soße besteht. Ist nicht jedermanns Sache, aber probieren sollte man es mal.
  9. Fotografieren und Filmen:
    Fotografieren und Filmen ist in manchen arabischen Ländern etwas problematisch. In Tunesien ist es in den Touristengebieten ohne zu fragen möglich. In abgelegenen Oasengebieten, sollte man schon mal fragen und ein Trinkgeld bereithalten.
    Dass Militär und Polizei nicht gezielt abgelichtet werden, sollte beachtet werden. Beachten sollten Sie in Karthago, dass Sie auf keinen Fall das Fotografierverbot Richtung Präsidentenpalast verletzen. Filme werden eingezogen. Bei Video- und Digitalgeräten haben Sie meist mehr Glück, dort wird meist nur gelöscht.
  10. "Untiere"
    Wer nach Tunesien fährt, muss immer rechnen, dass er mal in seinem Hotelzimmer Kakerlaken und ähnliche Tiere findet. Das hat nichts mit Sauberkeit zu tun, sondern diese Tiere sind normal in der Natur vorhanden. Diese Tiere kriechen eben die Wände des Hotels hoch und schlüpfen durch geöffnete Fenster. Abends sollte man bei eingeschalteter Beleuchtung immer das Fenster schließen, damit sich Insekten nicht ins Zimmer kommen.
  11. Straßenverkehr
    Bei den Straßenverkehrstipps verweise ich auf nachfolgende Homepage, die zwar speziell für Djerba gemacht wurde, deren Tipps aber weitgehend für ganz Tunesien gelten:
    Weitere Straßenverkehrstipps gibt es hier!
  12. Benehmen
    Bedenken Sie bitte immer, dass Sie sich in einem islamischen Land befinden. Verletzen Sie keine religösen Gefühle! Hier hat Religion noch einen anderen Stellenwert, als das leichtlebige Deutschland. Besonders außerhalb der Touristengebiete sollte man sich sehr konservativ kleiden und nackte Arme und Beine (Männer) oder kurze Röcke (Frauen) meiden. Gilt aber generell beim Besuch einer Moschee, auch wenn man in Touristengebieten ist! Bei Buchung von Ausflügen sich schon vorher nach den Gegebenheiten erkundigen.
    Strecken Sie niemanden die Fußsohlen entgegen, denn das gilt aus grobe Beleidigung. Die Falle lauert oft beim ungeschickten übereinanderschlagen der Beine, und wenn man sich ungewohnterweise im Schneidersitz niederlassen muss, weil es beim Essen in ländlichen Gegenden so üblich ist.
    Gerade beim Essen lauern weitere Fallen. Wenn Sie schon ohne Besteck essen müssen, benutzen Sie nur die rechte Hand. Die linke Hand gilt als unrein und deren Benutzung würde den Gastgeber beleidigen.
    Aufpassen gilt es, wenn man als kleine Gruppe in ein Restaurant geht. Es ist nicht üblich, dass man getrennt bezahlt. Beim Verlassen des Tisches an das Trinkgeld (Bakschisch) von 10% denken!
Fazit:
Ich war bereits mehrfach in Tunesien und bin bisher nicht enttäuscht worden, auch wenn der Service bei weitem noch nicht den Standard spanischer und auch türkischer Urlaubsgebiete erreicht hat.


 

Bleibt immer aktuell - Tsunami

Auch in den europäischen Urlaubsgebieten an Mittelmeer und Atlantik (Kanaren, Azoren) und in der Karibik (westlicher Atlantik) besteht ebenfalls die Gefahr durch Tsunamis (so die Experten), den so genannten Riesenwellen. Diese Riesenwellen können sowohl durch Erdbeben unter der Meeresoberfläche (Seebeben) als durch Vulkanausbrüche (sowohl unter Wasser, als auch durch ins Meer stürzende Kraterteile) ausgelöst werden. Beispiele gibt es genügend:

  • 21. Mai 2003 nach einem Erdbeben in Algerien traf ein kleiner Tsunami die Baleareninsel Mallorca. Menschen kamen nicht zu schaden (rechtzeitige Warnung), obwohl die kleine Flutwelle nur etwas über 1 m hatte. Es wurden aber einige Jachten und Fischerboote, die in den Häfen lagen, beschädigt. Damals verwendete man den Namen Tsunami noch nicht für diese Flutwelle. Ca. 500 Jahre zuvor gab es nachweislich eine Flutwelle von 10 m Höhe!!

  • Amorgos 9. Juli 1956 - Seebeben in der Ägäis der Stärke 7,8 (Richterskala). Die Flutwelle auf der Kykladeninsel Amorgos war nach Augenzeugenberichten ca. 20 m hoch und kostete 53 Menschenleben.

  • Lissabon 1755 - Eines der stärksten Erdbeben der Menschheitsgeschichte suchte Lissabon heim. Die Riesenwellen forderten Zehntausende von Menschenleben. Eine Wasserwand überquerte den Atlantik und selbst Madeira (den Azoren) wurde von 15 Meter hohen Wellen getroffen.

  • Santorin 1628 v. Chr. - Ein Vulkan auf Santorin explodierte. Ein Tsunami mit bis zu 60 Meter hohen Wellen zerstörte viele Küstenbereiche im gesamten östlichen Mittelmeer. Heute wird angenommen, dass dieses Ereignis zur Auslöschung der Minoischen Kultur geführt hatte.



Und die erneute Gefahr kann man nicht leugnen, denn gerade in den Gebieten des östlichen Mittelmeeres (insbesondere Türkei) gibt es noch eine rege Erdbebentätigkeit.

Kann man sich Schützen?
Im Prinzip wenig, denn die Erdbeben und Vulkanausbrüche kann man selbst in der heutigen Zeit nicht (oder nur schwer) vorhersagen. Was helfen könnte, wäre ein Warnsystem vor Tsunamis, wie es bisher nur von 28 Pazifikstaaten (u.a. Japan, USA, Kanada) praktiziert wird. Das Problem im Mittelmeer wäre die kurze Vorwarnzeit. Da so eine Riesenwelle eine Geschwindigkeit von 500 - 1000 km/h erreicht, würde nach einem Seebeben in der Mitte des Mittelmeeres schon nach 15 - 30 Minuten die mögliche Riesenwelle die Küste erreichen. Auch muss man berücksichtigen, dass nicht jedes Seebeben einen Tsunami auslöst!

Sollte man deshalb auf einen Urlaub verzichten?
Klare Antwort nein. Auch wenn sich Experten irren können, aber die Wahrscheinlichkeit zu Hause von einem Auto überrollt zu werden ist um ein vielfaches höher, als zum Beispiel im Mittelmeer von einem Tsunami getroffen zu werden. Aber am Schreibtisch lässt sich das leicht schreiben.

Gibt es Anzeichen für einen Tsunami?
Wenn ohne ersichtlichen Grund (vor allem bei wenig Wind) sich das Wasser sehr deutlich zurückzieht und von der Küste entfernt (außerhalb eventueller Ebbe- und Flutzeiten), sollte man misstrauisch werden und sich lieber von der unmittelbaren Küste entfernen und höher gelegene Gebiete aufsuchen. Denn meist bildet sich erst ein Wellental (Zurückgehen des Wassers) und dann kommt der Wellenberg mit der Riesenwelle!





 

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