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Auf Barbarossaweg (Barbarossa-Weg) zum Kyffhäuser mit Kyffhäuserdenkmal   Zurück

Einleitung

Der Barbarossaweg ist ein Überregionaler Wanderweg.
Kurzbeschreibung:
Er führt von Korbach im Hessischen (westlich von Kassel) über 332 km bis zum Kyffhäuser.
Der Weg im Kyffhäuserkreis führt von:
Sollstedter Warte (Ausichtspunkt) bei Kleinkeula (noch Eichsfeldkreis) - Kreisgrenze Kyffhäuserkreis - Keulaer Forst - Rondell - Rodeholz und Westerholz (wieder Eichsfeldkreis) - Friedrichsrode - Feuerkopf (Landschaftsschutzgebiet Dün-Helbetal)- Ob. Backhaus - Burg Lohra - Amt Lohra - - Großwenden - Kleinwenden - Münchenlohra - Hainrode (Kreis Nordhausen) - Kirchberg - Straußberg - Rittweg - Frauenberg - Jechaburg - Sondershausen - Fürstenberg - Junkerholz - Filsberg - Hachelbich - Göllingen - Mönchstunnel - Bendeleben - Barbarossahöhle - Bad Frankenhausen - Schlachtberg - Tilledaer Stieg - Morgenbrotstein - Frauengrab (Hier unbedingt Abstecher zum Gietenkopf und Kyffhäuserblick machen!) - Tilleda - Kyffhäuserstieg - Kyffhäuser-Denkmal.
Der Weg in diesem Bereich ist ca. 90 km lang und hält Höhenunterschiede von ca. 140 m (Bad Frankenhausen) bis 460 m am Kyffhäuser und 520 m am Anfang im Bereich des Dün um Keula bereit.

Kennzeichnung: Zeichen

Informationen zu Orten und Sehenswürdigkeiten an der Wanderroute

Natur:
Das man beim Wandern in der Natur auch mal Hase, Reh oder Fuchs sieht, ist normal. Es gibt hier aber auch einige Pflanzen und Tiere, die nicht so alltäglich sind. Hier können Sie sehen, was es für Besonderhaiten gibt, insbesonders bei den Pflanzen.
Natur am Wanderweg

Keula:

  • Keula Gemeinde Helbe-Dündorf, Kyffhäuserkreis
  • Nächster Bahnanschluss Mühlhausen, Sondershausen, Niedergebra
  • Rondell Keula mit 535 m höchster Punkt des Kyffhäuserkreises
  • Bildergalerie Keula (Seite öffnet im separatem Fenster)

Friedrichsrode:

  • Friedrichsrode Gemeinde Helbe-Dündorf, Kyffhäuserkreis
  • Nächster Bahnanschluss Mühlhausen, Sondershausen, Niedergebra
  • Künstlerdorf, Kunstmarkt und Versanstaltungen
  • Bildergalerie Friedrichsrode (Seite öffnet im separatem Fenster)

Hainrode:

  • Hainrode / Hainleite Kreis Nordhausen
  • Nächster Bahnanschluss Niedergebra, Wolkramshausen
  • Naherholungsgebiet Teichtal
  • Bildergalerie Hainrode (Seite öffnet im separatem Fenster)

Straußberg:

  • Straußberg - ehemalige Verwaltungsgemeinschaft Schernberg, jetzt zu Sondershausen gehörend.
  • Nächster Bahnanschluss Kleinfurra
  • Burgruine Straußberg (12. Jh.) - Ferienpark Feuerkuppe - Affenwald (frei lebende Berberaffen) mit Sommerrodelbahn
  • Bildergalerie Straußberg (Seite öffnet im separatem Fenster)

Sondershausen:

  • Kreisstadt Kyffhäuserkreis an der Wipper mit ca. 20.000 Einwohnern 198 m NN
  • Ehemaliges Residenzschloss der Grafen und Fürsten von Schwarzburg - mit Schlosskapelle, Schlossmuseum und Liebhabertheater - Schlosspark - Achteckhaus Schloss Sondershausen
  • Historische Altstadt mit Landratsamt, Rathaus und Alter Wache am Markt - Trinitatiskirche und Gottesacker mit Wezelstein - Ruine Cruciskirche
  • Erlebnisbergwerk, Loh mit Lohorchester, DRK-Krankenhaus
  • Eingeschlossen von den Bergrücken Windleite und Hainleite mit Frauenberg und Possen (Spatenbergturm, Rondell, Sängerwiese, Jüdischer Friedhof, Wildgehege, Possenturm und Possen Gaststätte
  • Ortsteile Großfurra, Berka und Oberspier
  • Bekannt ist in Sondershausen der Püsterich durch die Sage "KAISER FRIEDRICHS HOFGESINDE" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Eine Sage beschäftigt sich mit dem "Ursprung der Grafen von Schwarzburg" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Bildergalerie Sondershausen (Seite öffnet im separatem Fenster)

Hachelbich:

  • Hachelbich - Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser - Kyffhäuserkreis
  • Waldschwimmbad, Kirche von Ende 12.Jh mit romanischem Kirchtor (Langhaus 1567).
  • Nächster Bahnhof Hachelbich
  • Bildergalerie Hachelbich (Seite öffnet im separatem Fenster)

Göllingen:

  • Göllingen - Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser - Kyffhäuserkreis
  • Klosterruine St. Wigbert (hochromanisch 2. Hälfte 12.Jh) mit Klosterturm mit quadratischer Krypta. Häufig Veranstaltungen.
  • Nächster Bahnhof Göllingen
  • Bekannt wurde Göllingen auch durch die Sage "Der heilige Günther in Göllingen" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Bildergalerie Göllingen (Seite öffnet im separatem Fenster)

Bendeleben:

  • Bendeleben - Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser - Kyffhäuserkreis
  • Schloss mit großem Schlossgarten (21 ha) und einigen Teichen, Schloss kann selbst nicht besichtigt werden.
  • Sankt Pankratius Kirche (Kanzel von 1611) einen Besuch ab und schauen Sie auf den reichen Altaraufsatz (Ende 16.Jh)
  • Nächster Bahnhof Göllingen
  • Bildergalerie Bendeleben (Seite öffnet im separatem Fenster)

Barbarossahöhle, in Rottleben. Größte begehbare Gipskarsthöhle Europas.

Bad Frankenhausen:

  • Bad Frankenhausen Stadt am Fuße des Kyffhäusers - 135 m NN
  • Historische Altstadt mit Schloss, Oberkirche
  • Im Kyffhäusergebirge Panorama-Museum (Bauernkrieg), Kyffhäuser-Denkmal und Fernsehturm Kulpenberg (nicht mehr zu besichtigen)
  • Kyffhäuser-Therme, DRK-Krankenhaus
  • Kurstadt mit vielen Hotels und Gaststätten
  • Nächster Bahnanschluss Bad Frankenhausen
  • Bekannt wurde Bad Frankenhausen auch durch die Sage "Der Hirt auf dem Kyffhäuser " Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Bekannt ist auch die Sage "KAISER FRIEDRICH" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Nicht so bekannt ist die Sage "KAISER FRIEDRICHS GABEN" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Nicht so bekannt ist die Sage "Geheul und Geschrei" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Ein andere Version der Barbarossasage "Friedrich Rotbart auf dem Kyffhäuser" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Bildergalerie Bad Frankenhausen (Seite öffnet im separatem Fenster)

Tilleda:

  • Tilleda / Kreis Sangerhausen (Sachsen-Anhalt)
  • Nächster Bahnanschluss Wallhausen
  • Königspfalz
  • Bekannt wurde Tilleda auch durch die Sage "BERGENTRÜCKUNG" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!

Bildersammlung:
Eine kleine Bildersammlung von den touristischen Höhepunkten vom Barbarossaweg sehen Sie hier:
Zur Bildersammlung

Tourbeschreibung

Warnung

In Wanderkarten konnte es noch nicht berücksichtigt werden. Zwischen Hainrode hinter der Querung der L2080 und vor erreichen der 2083 vor Straußberg musste eine Umleitungsstrecke ausgeschildert werden. Ein Waldstück ist wegen Munitionsfunden gesperrt worden. Deshalb sollte man in diesem Bereich auch das Waldstück nicht betreten!

Kunsthof Friedrichsrode Aus Richtung Keulaer Wald (Rondell) kommend erreicht man mit Friedrichsrode erstmals den Kyffhäuserkreis. Hauptattraktion und auch schon weit über Thüringen bekannt: Der Kunsthof Friedrichsrode, den Sie unbedingt besuchen müssen, einschließlich der vielen "Außenstellen im Ort.
Auf der Straße Richtung Großlohra-Bleicherode geht es bis hinter das Ortsende und dort geht es dann rechts ab in den Wald. Über Feuerkopf und Backhaus geht es Richtung Burg Lohra. Vorsicht beim Überqueren der Verbindungsstraße Bleicherode-Mühlhausen. Von der Burg Lohra geht es über Amt Lohra weiter noch Großwenden.
Münchenlohra In Großwenden müssen Sie unbedingt eine Besonderheit an der Kirche beachten, an der Sie vorbei kommen. Da offensichtlich die Mittel für einen Kirchturm fehlten, wurden die Kirchenglocken neben der Kirche platziert. Vorbei an der Gemeindeverwaltung geht es jetzt am Waldrand entlang nach Kleinwenden. Dort geht es dann auf der Hauptstraße den Berg runter. Nach Überqueren der Verbindungsstraße (Bild) Großwenden-Nohra geht es zur imposanten Kirche von Münchenlohra.
Weg nach Hainrode Von der Kirche geht es wieder ein Stück auf der Verbindungsstraße (Bild) Großwenden-Nohra um dann bald über einen Feldweg nach Hainrode zu gelangen. Nach Überqueren der Verbindungsstraße (Nohra/Wolkramshausen-Kleinberndten) geht es weiter über den Kirchberg (ehemaliges Gestüt) nach Straußberg und ist wieder im Kyffhäuserkreis, denn Großwenden, Kleinwenden und Hainrode gehörten zum Landkreis Nordhausen.

Wer genügend Zeit hat, macht in Hainrode einen Abstecher zum Teichtal mit Waldschwimmbad, Kahnfahren und der Freiluftausstellung Märchenreich.

Je nach dem, wie Sie den Barbarossaweg durch wandern, bietet sich eine Übernachtung in Hainrode oder in Straußberg (Mehr Infos) bei Sondershausen, wo es mit dem Ferienpark Feuerkuppe www.ferienpark-feuerkuppe.de und dem Affenwald mit Sommerrodelbahn www.affenwald.de (auch Hotel und Gaststätte) Attraktionen der Extraklasse gibt, an. Leider nur an offenen Denkmalstagen ist die alte Burgruine Straußberg (12. Jh) zu besichtigen. Auch einen Abstecher zur Feuerkuppe mit schönem Blick über das Wippertal zur Windleite und zum Harz sollte man ins Auge fassen. Und hier die Links, wenn man in Straußberg Übernachten möchte: Ferienpark Feuerkuppe und Hotel Waldhaus

Burg Straußberg Auch wenn der Barbarossaweg nicht direkt am Affenwald und Sommerrodelbahn vorbei führt, sollte man den Abstecher ins Tal unbedingt einplanen. Es lohnt sich, besonders wenn Kinder dabei sind. Und im daneben liegenden Waldhaus einkehren, ist sicher für alle interessant. Da die Fahrstraße zum Affenwald sehr eng und dadurch gefährlich für Fußgänger ist, sollte man den kleinen Wanderpfad nutzen, der oben in der Nähe des Feuerlöschteichs den Berg hinab führt. Dazu muss man in den Bergweg (offizielle Straßenbezeichnung) in Höhe des Feuerlöschteichs reingehen und sich dann immer etwas rechts halten.
Die alte Burg können Wandergruppen auch besichtigen, wenn man sich vorher im Ferienpark Feuerkuppe anmeldet.
Straußberg Von Hainrode kommend steht in Ortsmitte von Straußberg oberhalb der Zufahrt zum Ferienpark Feuerkuppe ein zentraler Wanderwegweiser. An dieser Stelle setzt meine Wegbeschreibung ein.
Rechts am Wegweiser vorbei geht der Barbarossaweg über den Rittweg Richtung Frauenberg.
Links am Wegweiser vorbei geht der Hainleite-Weg direkt am Ferienpark vorbei über Großfurra ebenfalls zum Frauenberg.
Foto aufgenommen bereits aus dem Rittweg. Leider ist die historische Burgruine nicht deutlich getroffen worden.

Leiten-Weg Auf dem Rittweg (einem alten fürstlichem Fahrweg) geht es jetzt kilometerweit auf dem Kamm der Hainleite durch hauptsächlich von Buchen bestandene Wälder. Ein Verlaufen ist nicht möglich, weil der Weg keine großen Biegungen und Kurven macht und immer geradeaus direkt auf den Frauenberg führt, und dass ohne nennenswerte Steigungen auftraten.
Kurzzeitig zweigen einige Wege vom Rittweg ab. Hier zweigt z.B. der Leiten-Weg nach Großfurra ab. In Großfurra gibt es ein Eiscafe! Mehr Infos mit Busfahrplan und Gaststättenverzeichnis unter www.grossfurra.de (Seite öffnet im separaten Fenster!).
Foto aufgenommen bereits hinter dem Abzweig, aus Richtung Frauenberg gemacht.
Straußberg An dieser Stelle kommt links aus dem Tal der Hainleite-Wanderweg. Hainleite-Wanderweg und Barbarossaweg hatten sich in Straußberg ja getrennt. Mit dem Unterschied, dass man auf dem Hainleite-Wanderweg ins Tal der Wipper laufen musste, und anschließend wieder auf den Kamm der Hainleite kraxeln.
Jetzt ist es nicht mehr weit, bis zur schönen Fernsicht vom Frauenberg.
Abstieg Leider gibt es auf dem Frauenberg keine Gaststätte, oder bewirtschaftete Hütte, dafür aber 2 Sendetürme. Am Wegweiser gehen wir erst mal gerade aus, um das phantastische Panorama vom Frauenberg zu genießen.
Vom Frauenberg herum gibt es schöne Motive von Wallpaper. (Seite öffnet in separatem Fenster.)
Wallpaper Alle Bilder in der Größe 1024x768 abgespeichert.

Zum Abstieg vom Frauenberg muss man erst noch über einen kaum zu sehen Grasweg. Wir wandern direkt auf den Kamerastadtpunkt zu.
Abstieg Mindestens zwei Jahre lang kann man auf dem Frauenberg noch den Archäologen bei der Arbeit zu sehen. Dort wird zurzeit eine alte Kapelle ausgegraben, die wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Abstieg Auch beim Abstieg hat man noch einen herrlichen Panoramablick.

Obwohl wegen der Steilheit beim Abstieg die Aufmerksamkeit mehr dem Wege gelten sollte. An diesem Stück Weg sind richtige Wanderstöcke sehr hilfreich.
Frauenberg In Jechaburg am Stadtweg angekommen trennen sich dann der Barbarossaweg und der Hainleite-Wanderweg wieder, um sich am Rondell auf dem Possen wieder zeitweise zu vereinen.
Der Barbarossaweg biegt nach Links zum Markt Sondershausen ab und kommt im Bild vom Berg runter. Und der Hainleite-Wanderweg biegt nach Rechts Richtung Bebraer Teiche ab.
Frauenberg Bevor es über die Bahnbrücke geht. Sollte man kurz der historischen Schachtanlage, die rechts vom Weg liegt, einen Besuch abstatten. Der Umweg von ca. 300 m lohnt in jedem Fall.
(Bild Schachtanlage Öffnet in separatem Fenster! Zur Vergrößerung ins Bild klicken.)

Hinter der Bahnbrücke biegen wir gleich in einen kleinen Fußweg Richtung Bahnhofsvorplatz. Dort laufen wir nach Links bis zu einem großen Platz vor.
Bahnhofsdreieck Am so genannten Bahnhofsdreieck biegen wir nach links auf die B4 (August - Bebel - Str.) ein und gehen auf dem breiten Gehweg Richtung Stadtzentrum. Von weitem grüßt schon das Schloss. Wechseln Sie an der nächsten Fußgängerampel die Straßenseite. Jetzt geht es im gerade aus und über die Lohstraße und die Hauptstraße kommen Sie direkt zum Markt, dem Zwischenziel.
Markt Die Wanderung startet auf dem Markt von Sondershausen. Durch die kleine Gasse, vor bei am Thüringer Hof, geht es nach links in die Lange Straße.

Vor der Trinitatiskirche www.trinitatisgemeinde-sondershausen.de geht es rechts hoch zum Gottesacker mit dem Wezel - Gedenkstein, eine Erinnerung an den Dichter Wezel www.wezelgesellschaft.de.vu.
Gottesacker Am Gottesacker vorbei geht es dann nach rechts in die Gartenstraße und gleich nach ca. 100 m wieder nach links in die kleine Gartenstraße.

Sie haben hoffentlich viel Kondition getankt, denn jetzt geht es bis zum Possen erst mal nur noch teils recht kräftig bergauf. Über die Ampel geht es immer geradeaus auf der Possenallee, vor bei an schönen Villen, erst leicht, und nach dem Bahnübergang auch stärker bergan.
Possenalle Vorbei am Wohngebiet Borntal erreichen wir das Ende der Possenallee. Hier befindet sich das Forstamt Sondershausen und auch der Startpunkt des Naturlehrpfades. Am Ende der Possenallee wählen wir den mittleren der 3 Wege.
Nach einer Biegung kommen wir am Jüdischen Friedhof Sondershausen vorbei.

Im Bild: Nach rechts zweigt der Göldner-Rundweg ab
Fürstenberg Am Fürstenberg, so heißt dieser Punkt haben wir schon eine Höhe von ca. 310 m über NN erreicht damit von unserem Ausgangspunkt am Markt 100 m Höhendifferenz erwandert.

Dieser Punkt ist besonders für die Wanderer auf dem Hainleite-Wanderweg (Weg 21 Richtung Hachelbich)), dem Barbarossaweg (Weg 22) und dem Brunnenweg (Weg 24) wichtig, denn etwas zurück gesetzt steht der Wegweiser der in den entscheidenden Weg weist, und gern übersehen wird. Wir gehen auf dem breiten Weg weiter nach oben.

Tipp: Wanderer auf dem Hainleite-Wanderweg und dem Barbarossaweg sollten wegen der schönen Aussicht, einen Abstecher zum Rondell machen und auch dem Spatenturm einen Besuch abstatten. Umweg nur 1,5 km.
Abzweig Steinbruch Nach dem es jetzt stark bergab ging, was sicher manchem auf die Knie schlägt, geht es jetzt im Weg rechts wieder ansteigend den Berg hoch. Das schult die Kondition.

Der etwas bessere Weg gerade aus führt übrigens nach 600 m zum Steinbruch an der Röse und weiter bis nach Jecha direkt zum Steingraben.
Informationen zum Steinbruch
Abzweig Büchenbrunn An dieser Stelle (270 m über NN) machen wir nach rechts einen kleinen Abstecher zum Büchenbrunn. Den kleinen Hin- und Rückweg von knapp 1 200 m führt uns an eine interessante Stelle im Wald.
Büchenbrunn Am Büchenbrunn, so heißt dieser Punkt sind wir schon wieder auf 302 m über NN aufgestiegen.
Am Büchenbrunn entspringt eine der vielen Quellen, die es im Gebiet des Possens gibt.

In einem Punkt streiten sich aber einige Sondershäuser. Manche glauben daran, manche halten es für ein Ammenmärchen: An dieser Stelle soll wohl 1729 der letzte Wolf der Region erlegt worden sein.

Zurück gekehrt zum Abzweig folgen wir wieder unserem eigentlichen Wanderweg nach links.
Büchenbrunn Nach ca. 1 km, bei dem es wieder leicht bergab ging, trennen sich an dieser Stelle die Wanderwege.
Der Brunnenweg zweigt nach links ab, auf dem es jetzt heftig bergan geht.
Der Hainleiteweg (Weg 21) und der Barbarossaweg (Weg 22) gehen auf welligem Wege geradeaus weiter.
Wer nicht mehr kann, biegt nach rechts ab und landet nach 1 km direkt in Jecha im Steingraben und damit wieder in der Zivilisation.
Gärten Etwas versteckt im Wald steht auch eine überdachte Bank an dieser Stelle steht an der Waldkante recht Ab Waldkante laufen jetzt der Kirchengeler-Stadtweg (Weg 18) (im Bild aus der Kamera heraus) Hainleite-Weg (Weg 21) und dem Barbarossaweg (Weg 22) (Die beide im Bild von rechts aus Richtung Rondell kamen.)

Muni Vorbei am Munitionslager (Keiner weiß so recht, was dort wirklich noch lagert!) zweigen bald nach links (ca. 200 m) der Hainleite-Weg (Weg 21) und der Barbarossaweg (Weg 22) (Richtung Hachelbich und Tilleda ab). Der Wegweiser für den Abzweig ist leider durch Zweige von unten kommend schlecht zu sehen.

Für die Wanderer auf dem Kirchengeler-Stadtweg (Weg 18) geht es jetzt 2 km mächtig bergan und erst oben wartet eine Bank. Auch die Radwanderer werden bestimmt ein Stück schieben müssen.
Abstieg Nach dem Abzweig geht es erst mal weiter durch den Wald so richtig den Berg hoch. Wenn man den vorläufigen Scheitelpunkt erreicht hat, sieht man diese nicht verschlossene Bunkeranlage.

Danach geht der anfangs noch breite Waldweg in einen Trampelpfad über. Bald erreicht man wieder die Waldkante. Der Weg geht aber noch innerhalb des Waldes weiter, so dass die Aussicht durch Gestrüpp häufig versperrt ist.
Abzweig Berka Aus dem Grasweg heraus biegen jetzt nach rechts der Hainleite-Wanderweg (Weg 21) und der Barbarossaweg (Weg 22) auf den Plattenweg ein.
Aus Richtung Berka kommen der Goethe-Rundweg (Weg 28) und der Holzengeler-Stadtweg (Weg 29) (im Bild von links) und vereinen sich mit den Wegen 21 und 22.
Gemeinsam geht es erst mal kräftig bergan.
Extratipp:
Am Mitte September sollten die Wanderer des Hainleite-Wanderwegs (Weg 21) und des Barbarossawegs (Weg 22) mal kurz Richtung Berka gehen. Da stehen jede Menge Pflaumenbäume, an denen man mal naschen kann! Selbst kleine Büsche an denen sogar Kinder ohne Gefahr pflücken können.
Abzweig Berka Für die Benutzer des Hainleite-Wanderweg (Weg 21), des Barbarossaweg (Weg 22) und des Goethe-Rundweg (Weg 28) geht es nach links Richtung Filsberg recht hügelig im kurzen An- und Abstiegen auf ausgefahrenen Waldwegen weiter.

Für die Benutzer des Holzengeler-Stadtweges (Weg 29) geht es erst mal weiter sehr steil auf dem Plattenweg bergan.
Abzweig Berka Wenn der Weg aus dem Wald heraus kommt, wird es nochmals kompliziert und man muss gehörig aufpassen. Der Wegweiser ist leider nicht nur im Bild kaum zu erkennen, sondern auch in der Realität musste ich erstmal gut aufpassen.
Der Hainleite-Wanderweg (Weg 21), der Barbarossaweg (Weg 22) und der Goethe-Rundweg (Weg 28) kommen im Bild von links aus dem Wald.
Der Goethe-Rundweg geht gerade aus weiter und endet nach 3 km wieder in Berka.
Die Benutzer des Hainleite-Wanderweges (Weg 21) und des Barbarossaweg (Weg 22) zweigen jetzt vom Weg nach rechts ab (in den Kamerastandpunkt hinein) und müssen nach 20 m gleich wieder nach links abbiegen und gehen jetzt entlang der Waldkante.

Berka Bald kommen wir an diesen Aussichtspunkt und den Ortsteil Berka. Im Hintergrund grüßt aus schon größerer Entfernung der Possen, und noch weiter hinten, der Frauenberg.

An dieser Stelle geht der Wanderweg wieder derb bergan Richtung Naturschutzgebiet Filsberg. Charakteristisch für den Filsberg ist seine Kalksteinflora. Botaniker sollten ihr Bestimmungsbuch mitnehmen.
Filsberg Der Filsberg wird nicht ganz erstiegen. Im Bild hier ein Blick zurück.

Und es geht bergab in den Ort Hachelbich. An der Straße wenden wir uns dann nach rechts.

Interessant in Hachelbich ist die Kirche von Ende 12.Jh mit romanischem Kirchtor (Langhaus 1567). Gaststätte Hachelquelle (03632) 70 02 36.
Ort Im Ort Hachelbich treffen sich jetzt an dieser Stelle gleich 3 Wanderwege und biegen hier in die Feldstraße ein, die direkt am Waldschwimmbad Hachelbich entlang führt.
Aus der Straße (im Bild hinten) kommen der Hainleite-Wanderweg (Weg 21) und der Barbarossaweg (Weg 22)
Im Bild aus dem Kamerastandpunkt kommt der Hauptwanderweg (Weg 27)
Ortsende Kurz nach dem Schwimmbad trennen sich die Wege.
Erst zweigt nach rechts Hainleite-Wanderweg (21) nach Marienbrunn ab (3 km), der anschließend in den Wald führt. Ca. 50 m weiter trennen sich dann der Barbarossaweg (Weg 22) und der Hauptwanderweg (Weg 27), um sich in Göllingen wieder zu vereinen. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der Barbarossaweg auf einem recht guten Feldweg weiter führt, während der Hauptwanderweg entlang der Waldkante auf schlechterem Weg führt.
Göllingen Dabei ist der weitere Weg zwischen dem Barbarossaweg (Weg 22) und der Hauptwanderweg (Weg 27), nach dem sie sich hinter Hachelbich getrennt haben, egal.
Der Hauptwanderweg nimmt einen etwa 800 m längeren Weg nach rechts bis zur Waldkante und verläuft teilweise auf recht schlechtem Weg durch den Wald. Teilweise etwas höher, aber kein schöner Panoramablick möglich.
Der Barbarossaweg bleibt auf dem Feldweg und läuft relativ eben und flach weiter.
Beide Wege treffen sich in Göllingen wieder an der gleichen Stelle, und es geht nach rechts weiter auf der normalen Straße durch den gesamten Ort. Da es im ersten Teil keinen Fußweg gibt, muss man auf den Fahrzeugverkehr achten.
Göllingen Göllingen, obwohl nur ein kleiner Ort im Kyffhäuserkreis, ist bekannt durch seine Klosterruine St. Wigbert (hochromanisch 2. Hälfte 12.Jh). Mehr Infos zum Ort: www.goellingen.de.vu

Göllingen ist der Startpunkt des Windleite-Weges (Weg 8) Göllingen - Heringen. Durch den Bahnhof Göllingen (im Bild die Straße nach links) erreicht man gut diesen Ausgangspunkt. Wanderer auf dem Barbarossaweg (Weg 22) oder dem Hauptwanderweg (Weg 27) haben hier die Möglichkeit günstig und schnell wieder nach Sondershausen zurückzukommen.

Alle 3 Wege gehen gerade aus weiter zur Klosterruine. Im ort auch die Gaststätte Dietrich (034671) 7 86 40.
St Wigbert An der Klosterruine finden auch Führungen und Konzerte statt. Mehr Infos gibt es hier:
Zu den Infos!.
Abzweig Leider geht es nach überqueren der Wipper erst mal ein ganzes Stück, so ca. 300 - 400 m entlang der Straße L2293 Richtung Rottleben. Da kein Fußweg vorhanden ist, schön vorsichtig sein, und aufpassen.

Nach Verlassen der Straße geht es erstmal leicht bergan und nach Überqueren der Bahnlinie Sondershausen - Göllingen - Bad Frankenhausen, geht es dann wieder bergab direkt nach ca. 3 km nach Bendeleben. Nach Überqueren der L1172 Bendeleben - Rottleben geht es entlang der Hauptstraße ins Ortszentrum
Kirche Ich hoffe Sie haben sich auch den 21 ha großen Schlosspark (Siehe Weg 10 Schlosspark) und das Schloss (wenn auch nur von Außen, Schloß Bendeleben) (Seite öffnet in separaten Fenster!) schon mal angeschaut, auch wenn es nicht direkt am Weg liegt.
Tipp: Statten Sie der Sankt Pankratius Kirche (Kanzel von 1611) einen Besuch ab und schauen Sie auf den reichen Altaraufsatz (Ende 16.Jh). Gaststätten: Zur Linde (034671)53950 und Bendelebener Bierstübchen (034671)77413. Mehr über Bendeleben siehe Weg 8 und Weg 10.
Barbarossahöhle In Bendeleben geht es hinter der Kirche nach Rechts auf der Kalkuferstraße in den übergehenden und leicht ansteigenden Feldweg Richtung Barbarossahöhle, die Sie nach Überqueren der Straße Steinthaleben - Rottleben (Vorsicht!! Sie müssen gut 100 m am Straßenrand "lang turnen") und des Thaleber Baches erreichen (mit Gaststätte).
Vom Eingang der Höhle geht es dann im Bild nach Rechts auf dem Barbarossaweg weiter. Am Rottleber Dreiangel, einem Rastplatz, überqueren Sie die Straße Sondershausen - Bad Frankenhausen und gehen ca. 2 km immer an der Kleinen Wipper entlang Richtung Bad Frankenhausen. Dort kann man im Wipperboot Tel. 034671/78908 Rast machen.
Bad Frankenhausen Allerdings sollte man den Weitermarsch erst beginnen, nach dem man die schöne Stadt Bad Frankenhausen www.bad-Frankenhausen.de (Seite öffnet im separaten Fenster!) besichtigt hat. Schon hinter der Kreuzung befindet sich gleich der Botanische Garten (siehe Kreuz).
An dieser Kreuzung überqueren wir die B 85. Nach Links gehen wir ca. 200 m an der B 85 bergan um dann am Stadtpark nach rechts abzubiegen. Dann etwas links halten und durch das "Wüste Kalktal" geht es nur steil bergan unter einer Hochspannungsleitung Richtung Kyffhäuser. Bald sehen wir rechts das Hotel und Restaurant Residenz und links das Panorama-Museum.

Abstecher:

Bad Frankenhausen Falls Sie schon müde vom Wandern sind, hilft auch eine Entspannung kier:
www.kyffhaeuser-therme.de (Seite öffnet im separaten Fenster!).

Hier einige Impressionen vom Kyffhäuser und Bad Frankenhausen:
Bilder von Kyffhäuser und Bad Frankenhausen (Seite öffnet im separaten Fenster!)
Hausmannsturm Falls Sie vom Wandern nicht ausgelastet waren, können Sie auch noch zum Hausmannsturm aufsteigen. Schöner Blick über die Stadt.

Unterhalb vom Hausmannsturm das Hotel Residenz, wenn Sie noch übernachten möchten:
www.residenz-frankenhausen.de (Seite öffnet im separaten Fenster!)

Ende Abstecher:

Kyffhäuserdenkmal Nach Besuch des Panorama-Museums geht es über den Schlachteberg geradeaus weiter zum Morgenbrotstein. Anschließend durchqueren wir das Pfützental mit kräftigem Ab- und Wiederanstieg bis wir am so genannten Frauengrag den Rennweg erreichen und wir dann am Gietenkopf (427 m NN) und an den Katzenbergen (430 m NN) schon mal den Blick auf das Kyffhäuser Denkmal werfen zu können. Dabei geht es so richtig rauf und runter. Wallpaper vom Panorama gibt es hier! (Seite öffnet im separaten Fenster!).
Kyffhäuserblick Den Abstecher zu den Katzenbergen sollte man aber sich überlegen, denn der Blick ist auch nicht besser, als der vom Gietenkopf. Vom Gietenkopf geht es dann erstmal kräftig den Berg runter. Kurz vor Tilleda befindet sich dieser Rastplatz mit herrlichem Blick auf das Kyffhäusergebirge und das Kyffhäuserdenkmal.

Weiter geht es nach Tilleda: www.ottonenzeit.de, mit dem Freilichtmuseum einer ehemaligen Königspfalz (972), Schließzeit Dezember - Februar.
Gaststätte Zur Goldenen Gabel (034651)70570 und Zur Schenke (03 46 51)90224.
Ebenfalls interessant der Sortengarten mit seinen Schautafeln.
Parkplatz Tilleda Nach dem Besuch des Museums geht es vom Parkplatz weiter zum Kyffhäuser. Dazu vom Parkplatz ca. 80 m bis vor an die Hauptstraße gehen. Dort gleich nach Links wenden und schon 50 m weiter geht es wieder auf einem Schotterweg Richtung Kyffhäuserdenkmal. Beachten Sie auf dem Weg die naturbelassenen Streuobstwiesen. Findet man in der Form selten noch in Deutschland.

Genießen Sie immer wieder den schönen Blick auf den Kyffhäuser. Bald müssen Sie sich auf den Weg konzentrieren, denn es geht durch einen Hohlweg steil bergauf.
Parkplatz Kyffhäuser Wenn Sie diesen Punkt erreicht haben, ist es nur noch ein kurzes Stück, und das Ende des Wanderweges ist erreicht.

Man kann zwar über den Parkplatz, vorbei am Burghof zum Eingang des Kyffhäuserdenkmals gehen. Ich empfehle aber, gleich nach Rechts zu gehen und die Ruinen der Unterburg zu besuchen. Von dort gelangen Sie ebenfalls zum Eingang des Kyffhäuserdenkmals.

Hier noch einige Infos zum Kyffhäuser-Denkmal: www.kyffhaeuser-denkmal.de (Seite öffnet in separaten Fenster!)

Hier einige Impressionen vom Kyffhäuser und Bad Frankenhausen:
Bilder von Kyffhäuser und Bad Frankenhausen (Seite öffnet in separatem Fenster!)

Einkehrmöglichkeiten am Kyffhäuser:
Natürlich gibt es auch eine gastronomische Versorgung, von Kiosk bis Restaurant.

Ich hoffe, Sie hatten Spaß an diesem Wanderweg.

Hinweis 1: Ihr GPS-Gerät muss in der Lage sein, den Track aus der GPX-Datei zu laden und anzuzeigen und idealerweise diesen Track auch verfolgen, entweder mit einer Routing- oder einer Track-Back-Funktion.
Das GPS-Signal kann durch ungenügenden Empfang verfälscht werden, speziell in Städten und Wäldern, sowie entlang von Steilhängen, Felsen und grossen Gebäuden. Ich übernehme daher keine Garantie, weder für die Richtigkeit der Daten noch für das Funktionieren der Geräte und Programme.

Bei Problemen konsultieren Sie bitte die Handbücher der entsprechenden Komponenten.
Die Abweichungen können bis zu 100 m betragen! Das ist auch bei Kartendarstellungen zu beachten. Der Wanderer ist also angehalten, auch nach Wanderwegweisern und Wegmarken zu schauen! Zu beachten ist auch, dass von GPS-Geräten ermittelte Wegelängen auf Basis Luftlinie ermittelt werden.

Bei vielen An- und Abstiegen können die wahren Weglängen deutlich länger sein! Einen Richtwert über die wahre Länge erhalten Sie, wenn ermittelte Weglänge und die Summe der Auf- und Abstiege addieren.

 

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