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Eichenberg-Rundweg (Eichenbergweg)   Zurück

Einleitung

Der Eichenberg-Rundweg ist seit Ende Oktober 2010 endgültig kein ausgeschilderter Wanderweg mehr. Er wurde ersetzt durch den Frauenberg-Rundweg.

Im Bereich Hauptbahnhof - Jechaburg - Steinbruch - Isarttal - Eiches Ruh - Oberholzchaussee stimmt er noch mit dem neuen Frauenberg-Rundweg überein. In diesem Bereich kann man sich auch noch nach den gleichen Wegweisern (grünes Kreuz) richten. Der Start des früheren Wanderweges ist zwar am Hauptbahnhof von Sondershausen, ich fange aber mit der Wegbeschreibung wieder am Markt an.
Kurzbeschreibung:
SDH Markt - Hauptbahnhof - Jechaburg - Steinbruch - Isarttal - Eiches Ruh - Großes Kirchtal - Jechaburg - Hauptbahnhof - SDH Markt
Die Weglänge ist mit ca. 16 km ab Markt (13 km ab HBF) nicht super lang. Es sind aber erhebliche Höhenunterschiede zu bewältigen. Der Weg führt über Jechaburg - Steinbruch - Isarttal - Eiches Ruh - Großes Kirchtal - Jechaburg zurück zum Ausgangspunkt. Nach Regen dürfte der Weg durch das Isarttal wegen der aufgewühlten Strecke problematisch werden, da dieses Teilstück recht schlammig sein kann.

Kennzeichnung: keine

Sehenswürdigkeiten/Informationen zur Wanderroute

Natur:
Das man beim Wandern in der Natur auch mal Hase, Reh oder Fuchs sieht, ist normal. Es gibt hier aber auch einige Pflanzen und Tiere, die nicht so alltäglich sind. Hier können Sie sehen, was es für Besonderhaiten gibt, insbesonders bei den Pflanzen.
Natur am Wanderweg

Sondershausen:

  • Kreisstadt Kyffhäuserkreis an der Wipper mit ca. 20.000 Einwohnern 198 m NN
  • Ehemaliges Residenzschloss der Grafen und Fürsten von Schwarzburg - mit Schlosskapelle, Schlossmuseum und Liebhabertheater - Schlosspark - Achteckhaus Schloss Sondershausen
  • Historische Altstadt mit Landratsamt, Rathaus und Alter Wache am Markt - Trinitatiskirche und Gottesacker mit Wezelstein - Ruine Cruciskirche
  • Erlebnisbergwerk, Loh mit Lohorchester, DRK-Krankenhaus
  • Eingeschlossen von den Bergrücken Windleite und Hainleite mit Frauenberg und Possen (Spatenbergturm, Rondell, Sängerwiese, Jüdischer Friedhof, Wildgehege, Possenturm und Possen Gaststätte
  • Ortsteile Großfurra, Berka und Oberspier
  • Bekannt ist in Sondershausen der Püsterich durch die Sage "KAISER FRIEDRICHS HOFGESINDE" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Eine Sage beschäftigt sich mit dem "Ursprung der Grafen von Schwarzburg" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Bildergalerie Sondershausen (Seite öffnet im separatem Fenster)

Tourbeschreibung

Markt Die Wanderung startet auf dem Markt von Sondershausen. Vom Brunnen auf dem Markt geht es bis zum Thüringer Hof, und dann rechts weiter durch die Hauptstraße zum Einkaufscenter.

Um den Markt herum gibt es schöne Motive von Wallpaper. (Seiten öffnen im separten Fenster.)
Lustgarten Schloss Landratsamt Alle Bilder in der Größe 1024x768 abgespeichert.
Flachläden Wir gehen nicht shoppen, sondern immer strikt geradeaus weiter. Wählen Sie bitte den linken Fußweg (Pfeil). Nach Überquerung der ersten Ampelanlage (links war das ehrwürdige Amtsgericht zu sehen) gehen wir noch ca. 50 m weiter und überqueren jetzt die B4 und gehen jetzt an der B4 entlang leicht ansteigend ca. 500 m Richtung Erfurt, bis zum Abzweig nach Rechts zum Hauptbahnhof (Bahnhofsdreieck).
Bahnhofsdreieck Am Bahnhofsdreieck steht dann auch schon der erste Wegweiser. Im Rücken der Kamera sehen Sie dann schon die historische Schachtanlage, die hinter dem Hauptbahnhof liegt.

Im Bahnhofsgebäude links befindet sich das FAU-Radwanderzentrum. Tel (03632)59963.
Hauptbahnhof Bevor Sie den Hauptbahnhof erreichen, geht vor dem Informationswegweiser (rechts im Bild) ein kleiner Fußweg ab, den Sie ca. 100 m folgen. Dann biegen Sie links in den Stadtweg ab und gehen über die Bahnbrücke. Im Hintergrund ist dann schon der Frauenberg zusehen.

Tipp: Man sollte sich aber mal die 300 m Umweg gönnen und hinter der Bahnbrücke nach links gehen und sich mal die Petersen-Schachtanlage von nahem betrachten. Technisches Denkmal: Fördergerüst! (Zum Bild Öffnet in separatem Fenster! in Wallpapergröße
Frauenberg Nach Überqueren der Bahnbrücke geht es erst mal kräftig bergan. Kurz vor erreichen der schönen Kirche (Zum Bild Öffnet in separatem Fenster!) zur Linken, zweigen nach rechts der Barbarossa-Weg (Weg 21) und der Hainleite-Weg (Weg 22) Richtung Straußberg über den Frauenberg ab. Geradeaus weiter geht es auf dem Immenröder-Weg (Weg 34) und dem Eichenberg-Weg.
Vom Frauenberg runter kommt der Hainleite-Weg (Weg 22) der an der Kirche vorbei dann Richtung Possen weiter geht.
Jechaburg An dieser Stelle müssen sich die Wanderer des Eichenberg-Rundweges entscheiden: Rechts durch die Oberstraße und das Große Kirchtal den Rundweg starten (gleichlaufend mit dem Immenröder Weg (Weg 34)) oder links durch die Unterstraße und durchs Isarttal.
Wer, wie ich, mit dem Fahrrad die Tour macht, der sollte unbedingt den linken Weg nehmen. Warum? Später mehr.
In jedem Fall müssen die Wanderer auf dem Hainleite-Weg Richtung Possen den Weg nach links einschlagen.
Panorama Jechaburg Durch die Unterstraße geht es bis zur Bus- und LKW-Wendeschleife kurz bergab, ehe dann der Anstieg bis zur Waldkante erfolgt. Von hier aus hat man mal einen ganz anderen Blick auf Jechaburg, den bestimmt viele Sondershäuser noch nicht gesehen haben.

Entlang der Waldkante wird der Weg fortgesetzt. Von dem rechter Hand liegenden Eichenberg, der dem Wanderweg den Namen gab, können wir leider nicht viel erkennen. Gute 300 m weiter muss man aufpassen, weil der Weg nach rechts in den Wald abbiegt, und der Wegweiser kaum zu sehen ist.
Abzweig Am Kreuz kommt der Weg in einer starken Biegung aus dem Wald. Da muss man mit dem Rad ganz schön aufpassen, da die Kehre etwas überraschend kommt.
An dieser Stelle teilen sich jetzt die Wege. Nach Rechts geht es zum Eichenberg-Rundweg Richtung Naturdenkmal Steinbruch und nach Links auf dem Hainleite Wanderweg zum Parkplatz Bebraer Teiche.
Abzweig 1 Jetzt geht es erst mal wieder bergan. Leider fehlt am Steinbruch, einem geologischen Denkmal jede erklärende Tafel, so dass man sich als Wanderer etwas allein gelassen fühlt.

Links neben der Schutzhütte geht es jetzt weiter Richtung Isarttal.

Isarttal Der Weg durch das Isarttal ist recht beschwerlich, weil es erstmal längere Zeit kräftig bergauf geht. Der Weg wurde offensichtlich erst kürzlich mit Bulldozern frei geschoben. Der Untergrund ist weich und bei oder nach Regen garantiert schlammig.
Dieser Teil des Weges lässt sich weder bergauf, noch bergab mit dem Rad bewältigen. Hier helfen nur noch Wandern und das Rad schieben.
Eiches Ruh Jetzt haben wir nach kilometerlangem Anstieg den Rastplatz Eiches Ruh (ca. 410 m NN) erreicht. Wir haben seit dem Abzweig vom Hainleite-Weg über 100 Höhenmeter gewonnen. Und die Hälfte des Weges ist zurückgelegt.

Jetzt geht es nach rechts auf der Oberholzchaussee weiter. Es ist zwar noch nicht der höchste Punkt der Wanderung, der erst noch kommt (ca. 420 m NN), aber das Gröbste ist geschafft, da auch der Weg in einem sehr guten Zustand ist. Ich habe es verpasst, aber links des Weges soll laut Karte das Bebraer Jagdhaus stehen.
Waldkreuzung 2 An der Stelle mit dem Kreuz kommt der Leiten-Weg aus dem Waldweg und biegt nach links in den jetzt wieder schönen breiten Wanderweg ein, der ein kurzes Stück parallel zum Eichenberg-Rundweg läuft, der aus dem Bild links von Eiches Ruh kam und geradeaus weitergeht.
Großes Kirchtal An dieser kreuzen im Wald gleich mehrere Wanderwege (420 m NN).
  • Der Leiten-Weg geht im Bild (Sicht Kamera) gerade aus weiter, gleich in eine Kurve übergehend.
  • Der Eichenberg-Weg biegt nach rechts ins Große Kirchtal nach Jechaburg (282 m NN) ab. Wer jetzt ein Rad hat ist gut dran, auch wenn der Weg recht steinig ist.
  • Aus dem Großen Kirchtal kommt der Immenröder Weg und geht gerade aus weiter nach Immenrode (im Bild nach links)
Jechaburg Der Weg durch das große Kirchtal ist leider wenig spektakulär. Wer die Tour mit dem Fahrrad gemacht hatte, und genug getrunken und hohen Druck im Fahrradschlauch hatte, der müsste eventuell vorhandene Nierensteine verloren haben, so durchgerüttelt wurde man.

Am Bild merkt man schon, dass unser Rundweg vollendet ist. Jetzt geht es zurück auf bekanntem Wege. Wer genug Kondition hat, kann ja mal schnell die ca. 600 m lange Strecke zum Frauenberg hochsteigen, und das mit einer Höhendifferenz von ca. 130 m.

Wem die Kondition abhanden gekommen ist, kann aber auch mit dem Bus zurück in die Stadt fahren.

Ich hoffe, Sie hatten Spaß an diesem Wanderweg.

 

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