Läufer
       
 
 
Home
 
Sondershausen
Informationen
 
Impressum
Kontakt
Gästebuch
Link-Tipps Reisen
 
Weg  1
Haardt-Rundweg
Weg  2
Wezel-Weg
Weg  3
Steinberg-Rundweg
Weg  4
Heimental-Rundweg
Weg  5
Pfaffenteich-Rundweg
Weg  6
Dickkopf-Rundweg
Weg  7
Heringer-Weg
Weg  8
Windleite-Weg
Weg  9
Heidemaul-Weg
Weg 10
Cannabich-Weg
Weg 11
Kutschersberg-Rundweg
Weg 12
Badraer-Weg
Weg 13
Auleber-Weg
Weg 14
Neuheider-Weg
Weg 15
Leiten-Weg
Weg 16
Hammaer-Weg
Weg 17
Kombi-Weg
Possenaufstieg
Weg 18
Kirchengeler-Stadtweg
Weg 19
Blutbuchen-Weg
Weg 20
Oberspier-Rundweg
Weg 21
Hainleiteweg
Weg 22
Barbarossa-Weg
Weg 23
Rohrteich-Rundweg
Weg 24
Brunnen-Weg
Weg 25
Göldner-Rundweg
Weg 26
Gr. Possen-Rundweg
Weg 27
Hauptwander-Weg
Weg 28
Goethe-Rundweg
Weg 29
Holzengeler-Stadtweg
Weg 30
Naturlehrpfad
Weg 31
Borntal-Rundweg
Weg 32
Eichenberg-Rundweg
Weg 33
Frauenberg-Rundweg
Weg 34
Immenröder-Weg
Weg 35
Großfurra-Rundweg
Weg 36
Uthleber-Weg
 
GeoPark
 
Radtouren
Zum Buchshop speziell zur Region
 
 
Hauptseite
Wanderplanung und Verhaltensregeln   Zurück

 

Einleitung

Wenn Sie denken, dass in den nicht so hohen Bergen des Kyffhäusers, der Hainleite und der Windleite keine Gefahren lauern, dann sind Sie auf dem Holzweg. Gerade in der Unterschätzung liegt die Gefahr. Hier ein paar Tipps für die Planung und das Verhalten bei Wanderungen.

Sicher gibt es gibt es Wanderungen im Hochgebirge größere Gefahren zu bedenken, als bei Wanderungen im Flachland oder dem Mittelgebirgen. Aber wenn ich ohne Wanderkarte und Handy im Flachland auf einem wenig begangenem Weg unterwegs bin und mir wegen mangelnder Aufmerksamkeit eine Fuß breche, kann es durchaus problematisch werden. Deshalb von mir ein paar Tipps, was man beachten sollte:

  • Tourenplanung:
    Je höher eine Tour in die Berge geht, oder an Länge zu nimmt, um so genauer muss so eine Tour geplant werden. Mit 4 bis 5 Kilometern je Stunde in welligem Gelände oder 400 bis 500 Höhenmeter in der Stunde sollte man schon einplanen. Und immer an eine Zeitreserve denken. Und bei allen Wandertouren beachten: Ich muss auch wieder zurück, wenn der gewählte Weg kein Rundweg ist. Dabei sollte man schon vorher Fahrpläne studieren. Gerade beim Bergwandern auf die letzte Bergfahrt dar Seilbahn achten.

  • Training:
    Nicht lächeln. Sobald die Wege etwas länger werden oder gar hoch hinauf gehen sollen, muss man sich schon etwas vorbereiten. Selbst wenn man denkt, man ist gut in Form, nicht gleich am ersten oder zweiten Urlaubstag eine Bergtour mit 2.000 Höhenmetern oder gleich eine Wanderung 30 Kilometer Rundweg durchführen. Im günstigen Fall endet es zwar nur in einem fürchterlichen Muskelkater. Aber der kann den Urlaub schon schön vermiesen. Also sich immer erst an die höheren Belastungen herantasten.
    Wer bisher sportlich eher passiv war, und gar in die Berge und oder ins Hochgebirge will, sollte in jedem Fall sich schon zu Hause vorbereiten. Rad fahren in ansteigendem Gelände, Treppen steigen und Übungen auf dem Stepper sind die richtige Vorbereitung, damit man Kraft und Ausdauer in die Oberschenkel bekommt.

  • Informationen sammeln:
    Wanderliteratur zum vorgesehenen Gebiet sammeln. Wanderkarten studieren, um etwas über Länge und Höhenprofil heraus zubekommen, usw., bis hin zur Suche im Internet. Es ist immer günstig zu wissen, gibt es am Wegesrand Gaststätten oder Berghütten und wie sind die Öffnungszeiten.

  • Wetterbericht:
    Man sollte schon mal schauen, wie wird denn das Wetter werden. Beim Bergwandern können Fehleinschätzungen (Gewitter, Kälteeinbruch oder Schneesturm) lebensgefährlich sein. Hier ruhig auch mal die Einheimischen befragen.

  • Früh aufbrechen!
    Das Sprichwort: "Früher Vogel fängt den Wurm" trifft auch auf das Wandern zu. Und es wandert sich in der Mittagshitze nun mal nicht so schön. Man sagt zwar, der Herbst und der Frühling sind die schönste Wanderzeit, aber häufig hat man das Problem, dass es nur 6 Stunden so richtig hell ist. Und im Dunklen durch den Wald gehen, oder gar vom Berge absteigen (kann lebensgefährlich sein) ist auch nicht gerade schön.

  • Pausen einlegen:
    Erfahrungen aus der Arbeitsmedizin besagen, Pausen sollten vor einem zu erwartenden Leistungstief liegen, damit sie auch wirklich erholsam sind. Rechtzeitig und öfter schon vorbeugend eine Pause machen, und nicht erst, wenn Sie kaum noch krauchen können. Auch wenn es keine schweren Anstiege gab, sollte man nach 2 Stunden schon mal eine erste Rast einlegen. Rechtzeitige Pausen vermindern das Risiko von Stürzen, insbesondere beim Bergwandern.

  • Umkehr einplanen:
    Nie seine Kräfte überschätzen und lieber zur Not auf bekanntem Weg umkehren (da weiß man, wo man war) als auf Biegen und Brechen vielleicht noch bei einem Wetterumsturz ins Ungewisse laufen. Gerade deshalb sind ausreichend genaue Wanderkarten so wichtig.

  • An Proviant denken:
    Zu Proviant und Getränken hatte ich mich geäußert. Da gibt es nichts zu ergänzen.

  • Nachricht hinterlassen:
    Bei Wanderungen in unbekanntes Gebiet, auf hohe Berge oder in wenig begangene Gebiete sollte man immer bei Freunden, Bekannten, Wirtsleuten usw. hinterlassen, wohin denn die Wandertour geht. Bei Einzelgängern ist es eigentlich schon Pflicht. Denn selbst in Kyffhäuser, Hain- und Windleite bin ich doch schon an Stellen gekommen, bei denen man bei einem Sturz nicht so schnell Hilfe erwarten kann. Zum Beispiel der recht steile Abstieg von der Haardt auf dem Windleiteweg zum Hammatal hinab. Und nicht denken, ich habe ja mein Handy, um Hilfe zu holen. Gerade wenn einem etwas passiert, hat man vergessen das Handy aufzuladen.

  • Beachten Sie in allen Wäldern und deren Randgebieten die Zeckengefahr! Mehr Infos hier:
    Zu den Tipps bei Zecken (Seite öffnet im separaten Fenster)

Ich hoffe, Sie nicht zu sehr erschreckt zu haben, aber je länger eine Wanderung dauern könnte, umso sorgsamer sollte man vorgehen.

 

Naturkosmetik       Zurück