Johann - Karl - Wezel - Gesellschaft Sondershausen e.V.

Wezel

 



Johann Karl Wezel - Dichter und Philosoph
31.10.1747 - 28.01.1819



Aphorismen aus Werken von Johann Karl Wezel

  • Der Mensch lebt in einer beständigen Ebbe und Flut von Meinungen, die durch den druck seiner Umstände, wie die See vom Mond regiert wird.

  • Eheleute sind Personen, die bis in den Tod beieinander in Gesellschaft sind; je unterhaltsamer, aufgeräumter und gutlauniger die beiden Gesellschafter sind, desto besser ist die Ehe. Die Gesellschaft ist das Hauptgericht und die Liebe das Nachessen.

  • Niemand kann über sich selbst hinaus denken.

  • Friedrich der II: Wo sind unsere Demosthene's, unsere Ciceros? - Wezel:
    Wozu brauchen wir Demosthene's und Ciceross? Unsere politische Verfassung schließt ja eine Beredsamkeit, wie die Alten sie hatten, schon von vornherein aus.

  • Die Wünsche fliegen, und das Schicksal kriecht. Wahrhaftig, mehr als eiserne Geduld hat man nötig, um in so einer Welt auszudauern.

  • Es ist etwas Eigenes, dass sich von den bösen Leuten immer mehr sagen lässt als von den guten.

  • Wenn dir jemand Unrecht tut, schadet er sich, nicht dir; du wirst darum nicht schlechter, aber er.

  • Was für Wunder kann menschlicher Witz nicht tun, wenn es darauf ankommt, die Umstände, in denen wir uns wohlbefinden, mit unseren Grundsätzen übereinstimmend zu machen.

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